Rat lehnt ab
Energiesparen an Schulen: 50/50-Projekt
Eine Reihe von Kommunen fördert das Energiesparen in Schulen bereits erfolgreich nach dem fifty/fifty-Modell: Jeder teilnehmenden Schule werden 50% der durch bewusstes Nutzerverhalten eingesparten Energiekosten zur freien Verfügung gestellt.
Schüler/innen, Lehrkräfte und Hausmeister/innen sind also aufgefordert durch einfach umsetzbare Energiesparmaßnahmen Wärme, Strom, Wasser und Müll zu sparen. Im Vordergrund steht dabei energiebewusstes Alltagsverhalten bei der Benutzung von Thermostatventilen, Lampen, sonstigen elektrischen Geräten oder beim Lüften. Hinzu kommt das richtige Bedienen der vorhandenen Heizungs- Regel- und Energietechniken.
Die Projektkoordination in Trier könnte der Verein Lokale Agenda 21 Trier e.V. übernehmen, der ohnehin in diesem Bereich aktiv ist.
Sport: Eintracht soll Schulden zurückzahlen
Mich freut der sportliche Erfolg der Eintracht im DFB-Pokal. Als ich hörte, wieviel Geld sie verdienen durch das Erreichen der nächsten Runde, war ich erfreut in Hinblick auf die Schuldenrückzahlung an die Stadt. Doch das steht nicht zur Debatte, da man die erst zurückzahlen muß, wenn Trier wieder in der 2.Liga kickt!! Warum nicht jetzt? Neue Spieler sind nicht nötig, die Mannschaft spielt doch gut. Unsere Kinder würden sich freuen, wenn für das Geld Schulen saniert oder der Schuldenberg verringert wird.
Gezielte und wichtige Arbeiten für Sozialstunden-Ableistende!
Es sollten mehr Sozialstunden-Strafen als Gefängnisarreste und Geldstrafen gegen Jugendliche ausgesprochen werden. Gefängnisarreste kosten zudem dem Steuerzahler jede menge Geld und die Stadt braucht Jugendliche und Erwachsene Arbeitskräfte! Zudem sollten auch Erwachsene die eine Strafe oder ein Bußgeld bezahlen müssen, die Möglichkeit haben diese in ein paar sinnvollen Arbeitsstunden gemeinnützig ableisten zu können.
Doch das wichtigste ist, dass gezielt wichtige Arbeiten ausgesucht werden und keine Stundenzieher! In Trier arbeiten viele straffällige Jugendliche oft in sozialen Einrichtugnen und erledigen sinnlose Arbeiten, wie z.B. Treppenkeeren oder Mülleinsammeln ab. Zum einen können Keermaschinen diese Aufgaben viel besser und schneller erledigen, zum anderen arbeiten die Jugendlichen gezielt langsam, um ihre Stunden vollzubekommen, da es keine anderen Aufgaben mehr gibt und sie so Wochen brauchen würden, um ihre Strafe abzusitzen. Mir wurde von einem erzählt, dass er 6 Stunden gezielt an einem Treppenhaus in einem Heim geputzt hat und dabei 3 mal trocken gekeert und 2 mal feucht drübergewischt hat, um die Zeit vollzubekommen. Das kann nicht sein, es müssen sinnvolle und pädagogisch wertvolle Aufgaben her und zu tun gibt es in der Stadt Trier ja genugend!!!
Ampeln an der Kreuzung St. Matthias nachts ausschalten
Es wäre sinnvoll, die Ampeln der Kreuzung St. Matthias nachts auszuschalten. Wenn man mitten in der Nachte mehrere Minuten komplett allein an dieser Kreuzung steht, dann ist dies reine Benzinverschwendung und ebenso eine unnötige Lärmbelästigung für die Anwohner... die Ampeln an der Kreuzung Südbahnhof sind auch ab einer bestimmten Uhrzeit abgeschaltet, obwohl diese Kreuzung viel schlechter einsehbar ist, als die Kreuzung bei St. Matthias. Der Vorteil: man ärgert sich nicht nachts schwarz und die Umwelt und die Anwohner haben auch noch etwas davon - und das ganze spart der Stadt auch noch Geld, weil die Ampeln weniger Strom verbrauchen!
Stadtwerke: Beteteiligungsmodell für Bürger
Die Stadt soll, evtl. in einem Beteiligungsmodell für alle Bürger, die Anteile an den SWT, die heute den RWE gehören, zurückkaufen
Straßenbeleuchtung abschalten / Energie sparen
Durch das Abschalten von unnötigen Straßenbeleuchtungen im Stadtbereich, Industriegebieten, öffentlichen Plätzen usw. könnte eine Menge Kosten eingespart werden. Nachts von ca. 0:00 bis 4:00 Uhr jede 2. Straßenlampe abschalten. Natürlich nur wo es Sinn macht und der Straßenverkehr nicht gefährdet wird. Ebenso könnten einige Ampelanlagen in der Nacht für ein paar Stunden abgeschaltet werden.
Einführung des Betriebssystems Linux in der Stadtverwaltung und in den Schulen
Vor fünf Jahren beschloss der Münchner Stadtrat, sich schrittweise von den Programmen des Software-Giganten Microsoft unabhängig zu machen und das alternative und kostenlose PC-Betriebssystem "Linux" in die Stadtverwaltung und Schulen einzuführen. Inzwischen folgen auch andere Städte diesem Beispiel. Das wäre auch etwas für Trier. Mittel- und langfristig würden hohe Kosten für die Lizenzgebühren eingespart. Darüber hinaus würde man damit auch ein poltisches Zeichen setzen.
In einem ersten Schritt könnte man ein Treffen bzgl. des Erfahrungsaustausches mit der PC-Abteilung der Münchener Stadtverwaltung vereinbaren.
Rathauszeitung nur noch im kostenlosen Abonnement
Die Rathauszeitung wird zur Zeit an alle Haushalte kostenlos verteilt. Immer wieder höre ich von Leuten, die sich nicht für die Zeitung interessieren und diese direkt ungelesen in den Papierkorb befördern. Die Zeitung sollte nur noch im kostenlosen Abbonement auf Anfrage von Interessenten verteilt werden. Desweiteren könnte eine kostengünstige Variante als Newsletter über e-mail versandt werden.Hier könntern erhebliche Kosten beim Druck und Zustellung eingespart werden.
Preisgestaltung Stadttheater Trier
1994, Saarbrücker Zoo: Am Eingang ein Info-Schild, auf dem zu lesen ist,
a) wieviel der Eintritt kostet
b) wie hoch der städtische Zuschuss zum Eintritt ist
c) wie hoch die Eintrittspreise eigentlich sein müsste, damit der Zoo kein städtisches Zuschussgeschäft ist
Angewandt auf das Stadttheater Trier:
a) wie teuer sind die Karten für's Stadttheater?
b) mit wieviel Euro bezuschusst die Stadt Trier das Stadttheater?
c) wie teuer müssten die Karten pro Rang ohne städtischen Zuschuss eigentlich sein?
Die Gestaltung der Eintrittspreise - v.a. diejenigen der Abonnementpreise - sollten vor diesem Hintergrund überdacht werden.
Synergien im Kulturbereich durch Quattropole
Verzicht auf ein Vollsparten-Theater. Teilung der Aufgaben mit den Partnerstädten - wechselseitige Aufführungen sorgen für eine Belebung des Programms. Vorbild: Mönchengladbach - Krefeld
Grundschulbesuch verlängern bis 6. Klasse
Auch wenn die Stadt das nicht entscheiden kann - hinwirken bei der Landesregierung kann sie gemeinsam mit anderen Kommunen auf folgende Lösung: Die 5. und 6. Klasse sollen als "Orientierungsstufe" an der Grundschule verbleiben. Diese Maßnahme ist pädagogisch überfällig (s. PISA) und brächte außer dem Wohl der Kinder die Kosten übersteigende Einsparungen und Erleichterungen: Keine Aus- An- Aufstockungsbauten oder Pavillons an den überfüllten Gymnasien erforderlich; die Grundschulen in den Stadtteilen wären auch bei abnehmender Neuschülerzahl ausgelastet; geringere Schülerbeförderungskosten, die Busse zu den Stoßzeiten weniger überfüllt, die Straßen weniger verstopft. Ein Gewinn für alle!
Stromkosten mindern durch dimmen der Straßenbeleuchtung
Durch Einsatz von Dimm-Programmen der Firma Enernoc (=WKN A0MSDC) könnten bei der Straßenbeleuchtung die Kosten gemindert werden.
Verzicht auf Platzgestaltung Hinter dem Dom
Angesichts der Haushaltslage könnte auf die wohl eher kosmetische Maßnahme der Neugestaltung des Platzes Hinter dem Dom verzichtet werden. Deswegen würden sicher nicht weniger Pilger zur Heilig-Rock-Wallfahrt kommen.
Autofahrer sparen Energie
Jede Ampel in der Stadt verursacht Smog, in dem die Autos davor warten. Countdownzähler an jeder Ampel könnten den Fahreren anzeigen, wie lange die Ampel noch rot geschaltet ist. Während dieser Zeit würden wesentlich mehr Autofahrer bei ihrem Wagen den Motor abstellen und damit Kosten und Energie sparen. Der Vorteil der Stadt bestünde in wesentlich weniger Umweltbelastung. Die Kosten für dieses "Ampelpimping" würden sich hierdurch schnell rechnen.
Geschwindigkeitskontrollen durch die Stadt
Die Geschwindigkeitskontrollen sollten durch die Stadt erfolgen. Dies wäre eine lohnende Einnahmequelle, wie auch in vielen anderen Städten.
Raserei und Unfälle vermeiden durch vermehrte Geschwindigkeitskontrollen
An kritischen Stellen der Stadt und bekannten "Raser-Strecken" sollten festinstallierte Blitzer eingerichtet werden.
1. Lärmbelästigung, Gefahren- und Unfallquellen werden vermieden.
2. Der Stadt kämen zusätzliche Einnahmen zu Gute!
Stadtflohmarkt
Jeder Haushalt darf direkt vor seiner Haustür und an ausgewählten Plätzen wie z.B. Viehmarkt oder Porta-Nigra-Platz für eine Pauschale von 2-3 € je Tisch (oder alternativ natürlich: kostenfrei) einen privaten Flohmarktstand betreiben.
Dies kann beispielsweise an einem ausgewählten Frühlings-/ Frühsommer-Sonntag geschehen ("Mit dem Frühjahressputz Geld verdienen?") und die Pauschale sollte praktischerweise direkt vor Ort von Mitarbeitern kassiert werden und durch Aufkleber an den Tischen vermerkt werden. Eine breite und frühzeitige Ankündigung wäre natürlich notwendig.
Sitzungsgeld für Ortsbeiratssitzung abschaffen und für einen guten Zweck zur Verfügung stellen
Ich denke, dass die Menschen die sich Ehrenamtlich engagieren auf dieses Sitzungsgeld verzichten könnten, hierdurch könnten pro Ortsbeiratssitzung ca. 200,- € eingespart werden. Bei 16 Ortsbeiräten x 200,- € pro Sitzung x angenommen 4 Sitzung pro Jahr würden wir so um die 13.000,- € pro Jahr sparen, das Geld könnte dann z. B. zur Einrichtung / Erhalt von Spielplätzen genutzt werden. Die Ortsvorsteher / Stadtratvergütung sollte aufgrund des hohen Aufwandes bestehen bleiben.
Stationäre Geräte zur Ampelkontrolle
Ich kenne keine Stadt in Deutschland, in der so systematisch rote Ampeln "überfahren" werden wie in Trier. Dies ist insbesondere für Fußgänger und Radfahrer gefährlich.
Wer ein Beispiel braucht, muss nur einmal 5 Minuten den Linksabbiegern an der Kreuzung Franz-Georg-Straße / Wasserweg zuzuschauen. Verkehrkontrollen die hier -unregelmäßig- stattfinden, können sich vor "Kundschaft" kaum retten. Dies ist nur ein Beispiel...
Fest installierte Kontrollgeräte (Starenkästen) könnten hier die Sicherheit für alle erhöhen und das Stadtsäckel füllen.
ADAC-Rallye nach 2012 nicht weiter durchführen
Nach dem Jahr 2012 sollte die Rallye nicht mehr durchgeführt werden - ihre Außenwirkung ist zweifelhaft (Übertragung bei n-tv und einer miserablen Einschaltquote), die Belastung der Innenstadtbewohner enorm, der Return-on-Investment bislang nicht nachvollziehbar - knapp 100.000 Euro im städtischen Etat wären damit einzusparen.
Citymaut
In den Kommentaren zu verschiedenen Vorschlägen wird die Idee einer Citymaut ins Gespräch gebracht. Ich will sie hier als eigenständigen Vorschlag bringen, damit sie auch als Überschrift erscheint. Vorschlag: Zufahrt für den motorisierten Individualverkehr in die Innenstadt (innerhalb des Alleenrings) nur noch mit Maut-Ausweis (Anwohner frei). Dafür kostenloser ÖPNV. Entlastet Straßen und Luft, erhöht die Attraktivität für Trierer wie Touristen. Dass der Handel darunter nicht zusammenbricht, hat sich nach Einrichtung der Fußgängerzone erwiesen.
Mehreinnahmen durch Gechwindigkeitskontrollen in der Innenstadt
Ich finde es beinahe lebensgefährlich sich als Fußgänger oder Fahrradfahrer in der Innenstadt fortzubewegen. Bsp.: Teststrecke Karthäuserstraße oder die Verbindungsstraße Leoplatz-Altheiligkreuz (Hopfengarten). Machen Sie doch Geschwindigkeitskontrollen in der Innenstadt - fließen diese Gelder nicht auch in die Stadtkasse?
Kommunale Geschwindigkeitsüberwachung und Ahndung von Rotlichtvergehen
Die notwendigen Investitionen würden sich binnen max. 5 Jahren amortisieren. Die Personalkosten rechnen sich, wenn konsequent und planvoll geradert würde, und Starenkästen an den Uferstraßen aufgestellt würden.
Z.B. in Kaiserlautern, Leverkusen, Koblenz, Ludwigshafen wird das bereits seit Jahren gemacht. In Dortmund, Essen, Gelsenkirchen und Köln wird seit Jahren trotz anfänglicher Skepsis erfolgreich überwacht.
Ohne den Haushalt zu belasten werden die Geschwindigkeitsverstöße zurück und vor allem die Schwere der Unfallfolgen werden gemindert. Die Verwaltung sollte die unter Dezernentin C. Horsch gemachte Untersuchung nochmals auf den Prüfstand holen!
Kindertagespflege Erhöhung der Einnahmen
Die Kostenbeteiligung der Eltern für die Bezahlung einer Tagesmutter ist sehr moderat. Ich finde, dass die letzte Einkommensgruppe nicht bei ca. 4100,00 € enden sollte, sondern mindestens noch eine weitere Einkommensgruppe gebildet werden sollte mit einer höheren Kostenbeteiligung. Evt. Orientierung an der Tabelle des Landkreises Trier-Saarburg.
Beteiligung der Bürger am Betrieb des Petrisparks
Idee ist es, Anwohner des Petrisbergs in den Betrieb des Petrisparks einzubinden.
Konkret könnte ich mir vorstellen, dass eine der bereits gegründeten Bürgerinitativen das Aufschließen des Parks am Morgen und das Abschließen am Abend, sowie kleinere Arbeiten übernimmt, die momentan von Fremdfirmen durchgeführt werden.
Neuordnung der Stellflächen in der Theodor-Heuss-Allee
Die Stellflächen an der linken Straßenseite sollten nicht hintereinander, sondern nebeneinander angeordnet werden. Dadurch stünde mehr Parkraum zur Verfügung,und es könnten mehr Parkgebühren eingenommen werden.
Zusammenführung der Stadtbibliotheken - Potential 200-500 Tausend Euro
Die Ausgaben für die Stadtbibliotheken Weberbach und Palais Walderdorf liegen zusammen bei über 2,6 Mio. Euro. Dem stehen Einnahmen von ca. 160.000 Euro gegenüber. Die Anzahl der Personen mit einem Ausleihausweis für das Palais Walderdorf liegt bei 6.530. Angaben über Anzahl aktive Ausleiher, Anzahl der Ausleihvorgänge, Auslastungszahlen Weberbach liegen mir nicht vor.
Durch gemeinsame Nutzung von Infrastruktur (ein Gebäude, Ausleihsystem, Verwaltung) und Personal sollte eine Kostenreduktion im Bereich von 10% - 20% = 250.000 Euro - 500.000 Euro erzielbar sein.
Reduzierung/Überwachung der Ausgaben für Tourismusförderung - Potential 250 - 400 Tausend Euro
Die (Netto-)Ausgaben für Tourismusförderung (inklusive "kommunaler") betragen 2,8 Mio EUR.
Dem gegenüber stehen Einnahmen (Gesamt - nicht nur Tourismusspezifisch) aus Gewerbesteuer: 36 Mio EUR, 24,5 Mio EUR.
Es sind die tourismusspezifischen Gewerbe- und Einkommenssteuer-Einnahmen diesen Ausgaben gegenüberzustellen und zu hinterfragen.
Eine Reduzierung um 10% entspricht einen Betrag von 280.000 EUR.
