Rat stimmt zu

Mehr Geld für Bildung

von: jimmy_cc; 27.09.2009; Nummer: 2282
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Schulen
4.40367
Durchschnitt: 1,40 (109mal bewertet)

Die konstant unterbezahlten Schulen, sollten neue Geldquellen bekommen, damit es kleinere Klassen gibt, funktionierende elektrische Geräte, schimmelfreie Gebäude...

 

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat hat insgesamt 145.000 € an zusätzlichen Lernmitteln für die verschiedenen Schultypen bereitgestellt.

Verwaltungshinweis für den Rat

Kleinere Klassen: Sie nehmen in der Konsequenz nicht nur mehr Raum, sondern insbesondere auch mehr Lehrerkapazitäten in Anspruch. Hier bedarf es demnach zunächst einer Abstimmung zwischen den Kommunen und dem Land und einer politischen Willensbildung auf Landesebene, die zu einer Änderung der vom Land festgelegten Klassenmesszahlen führt.

Die Bereitstellung und Finanzierung der dafür notwendigen Lehrkräfte ist Aufgabe des Landes. Die Schaffung und Finanzierung notwendiger Raumkapazitäten hingegen ist Aufgabe der Kommunen. Es bleibt abzuwarten, dass hier vor der Erschließung notwendiger Geldquellen auf Landesebene die hierzu notwendigen Grundlagen für die Bildung kleinerer Klasseneinheiten geschaffen werden müssen.

Funktionierende elektrische Geräte: Sie sind aus Sicht des Schulträgers, soweit deren Beschaffung und Instandhaltung im Verantwortungsbereich des städtischen Schulverwaltungsamtes liegt, in der Regel in den Schulen vorhanden. Ein entsprechender Bedarf muss jedoch Seitens der Schule angezeigt werden. Bei Defekten wird in aller Regel eine zügige Instandsetzung beauftragt bzw. eine Ersatzbesorgung veranlasst.

Die Finanzierung der elektrischen Geräte erfolgt zum Teil aus dem Schulbudget der Schulen oder aus Lehr- und Lernmitteln. Sie steht somit zum Teil in Konkurrenz zur Beschaffung der übrigen Ausstattungsgegenstände der Schule. Einer Erhöhung der Ansätze für Lehr- und Lernmitteln im Haushalt 2010 steht das Schuldezernat positiv gegenüber.

Sobald Hinweise oder auch nur der Verdacht auf Schimmelbelastungen vorgetragen wird, werden sofort alle notwendigen Maßnahmen eingeleitet, um diese Probleme in den Griff zu bekommen unabhängig von dem finanziellen Aufwand, der damit verbunden ist.

Regionalbahn (Stadtbahn) Trier, Hauptstrecke Schweich / Kordel - Ehrang - Hauptbahnhof - Trier-Süd - Konz

von: Steiermark; 08.10.2009; Nummer: 2426
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Bus, Bahn
4.37255
Durchschnitt: 1,37 (102mal bewertet)

Die Bahnstrecke Schweich / Kordel - Ehrang - Hauptbahnhof - Trier-Süd - Konz - Saartal / Obermosel / Luxemburg durchzieht das Stadtgebiet auf einer Länge von ca. 15 km und verläuft hierbei in unmittelbarer Nähe der wichtigsten Wohn- und Arbeitsplatzgebiete und der bedeutendsten Schulzentren der Stadt. Es bietet sich daher an, diese Infrastruktur zur umweltfreundlichen Erschließung der Stadt zu nutzen. Bisher erfolgt eine derartige Erschließung allerdings nur punktuell, z.B. durch den Hauptbahnhof (der zudem nur von einer Seite zugänglich ist) oder durch den Haltepunkt (HP) Trier-Süd. Das Konzept der Regionalbahn (Stadtbahn) Trier sieht daher die Anordnung von Zwischenhalten vor, von denen bisher nur der HP Ehrang-Ort (Alt-Ehrang) realisiert ist. Seine ganze Effektivität kann das System aber erst dann entfalten, wenn zusätzlich zu den bestehenden Stationen wie Bf. Ehrang, Pfalzel, Hauptbahnhof und Trier-Süd die weiteren Haltepunkte wie Perlen auf einer Schnur das Stadgebiet erschließen:

  • Mäusheckerweg (beim Schulzentrum)
  • Trier-Nord/Dasbachstraße (beim Gewerbegbiet, dem potentiellen Handwerkerpark und der Trier-Arena)
  • Alt-Kürenz/Avelsbacher Straße (bei den dichten Wohngebieten St-Ambrosius, St-Paulin und Alt-Kürenz)
  • Kaiserthermen/Ostallee/Südallee/Olewiger Straße (beim FWG, dem Wohngebiet Gartenfeld, der Europäischen Rechtsakademie ERA und den Kulturzielen Landesmuseum, Tempelbezirk, Amphitheater und Kaiserthermen)
  • St-Matthias/Aulstraße (bei den Wohngebieten Weismark und Trier-Süd und dem Kulturziel Matthiasbasilika)
  • St-Medard/Schammat/Pellinger Straße (bei den Wohngebieten Schammat und Feyen)

In der Nähe von einigen der genannten HP befindet sich auch noch ausreichend Fläche zur Anlage von P+R-Plätzen; das eigentliche Ziel des Konzepts ist allerdings die direkte Erschließung der unmittelbaren Umgebung.

Bei konsequenter Fortführung des Regionalbahnkonzepts (unter Einbeziehung der Weststrecke) kann sich der ÖPNV-Anteil (Bahn und Bus zusammen) am stadtinternen Binnenverkehr von 12 % auf 17 % und im Ziel- und Quellverkehr zwischen Stadt und Region von 9 % auf 14 % erhöhen, während der Straßenverkehrsanteil von 45 % auf 36 % bzw. von 91 % auf 86 % abnimmt.

Das technische Problem liegt im Streckenabschnitt zwischen der Pfalzeler Brücke und Trier-Süd, der derzeit (einschl. Hauptbahnhof) im Prinzip dreigleisig ist (zwei Gleise für den Personenverkehr, das bergseitige Gleis im Gegenverkehr für Güterzüge). Bisher ist nicht gelöst, ob die drei neuen HP Trier-Nord, Alt-Kürenz und Kaiserthermen auf diesem Abschnitt drei- oder zweigleisig auszubauen sind. Hierzu gibt es seitens der DB AG noch keine Aussage. Denkbar ist auch eine Lösung, den Personenfernverkehr und den Güterzugverkehr auf zwei Gleisen zusammenzufassen und unabhängig hiervon den Regionalbahnverkehr auf dem dritten Gleis im Gegenverkehr (mit Kreuzungsstationen) auf dem o.g. dreigleisigen Abschnitt zu betreiben. Ein Vorteil dieser Lösung ist, dass für die neuen Haltepunkte jeweils nur ein Bahnsteig in Seitenlage notwendig ist. Dieses System wäre mit einem dritten Gleis auf der Pfalzeler Brücke auch bis zum Bahnhof Ehrang im Zuge der künftigen Umbauten des Ehranger Güterbahnhofs fortzusetzen, genau so, wie es über den HP Trier-Süd hinaus bis zum HP St-Medard / Schammat bzw. bis zum Estricher Hof fortsetzbar wäre, wo die Flächen der ehemals viergleisigen Bahntrasse noch zur Verfügung stehen (weiter in Richtung Konz fielen diese Flächen dem Straßenbau - vierspuriger Ausbau der B 51 - zum Opfer).

Zu realisieren ist das Regional / Stadtbahnkonzept Trier nur als GVFG-Maßnahme. Nach der derzeit gültigen Rechtslage ist die Stadt Bauherr und trägt die Planungskosten. Die Baukosten übernehmen Bund bzw. Land zu 80 %, die DB AG zu 5 %, so dass bei der Stadt noch 15 % der Baukosten bleiben. Es ist offen, ob dieser Finanzierungsmodus bleiben wird, vor allem, wenn im Jahr 2013 das GVFG ausläuft. Die Städte würden sich über einen geringeren Eigenanteil als 15 % sehr freuen, Bund und Länder sehen das aber anders. Ob bei einer restriktiveren Regelung seitens der Bundes und der Länder überhaupt noch kommunale Verkehrsvorhaben möglich sein werden, ist eine offene Frage.

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Für den Ausbau der Haltestelle Mäusheckerweg wurden die Mittel für Planungskosten im Haushalt um 50.000 € erhöht.

Verwaltungshinweis für den Rat

Über die im Folgenden dargestellte Vorgehensweise sowie die Entscheidung bezüglich des nächsten zu realisierenden Haltepunktes ist in 2010 ein Stadtratsbeschluss zu fassen:

Im Rahmen des Regionalbahnkonzeptes laufen aktuell Gespräche mit der DB AG, dem Zweckverband SPNV-Nord und dem zuständigen Landesministerium. Der zügige Bau eines nächsten Haltepunktes wird von den genannten Stellen unterstützt und ist auch von Seiten der Stadt vorzubereiten.

In diesem Zusammenhang ist auch die angestrebte Reaktivierung der Schienenwesttrasse zu beachten. Bei einem entsprechenden Abstimmungstermin zwischen den genannten Stellen im Oktober 2009 wurde folgende weitere Vorgehensweise in Sachen Regionalbahn Trier inklusive Westtrasse vereinbart:

  • Erstellen einer Machbarkeitsstudie / bautechnische Vorprüfung der Einfädelung der Westtrasse im Bereich HP Hafenstraße (bis Frühjahr 2010) durch den ZV SPNV-Nord. 
  • Anschließend Durchführung einer eisenbahnbetriebswissenschaftlichen Untersuchung durch DB Netz AG. 
  • Vorlage einer Potenzialanalyse und Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung der Westtrasse bis Sommer 2010 durch den ZV SPNV-Nord. 
  • Konkretisierung der Überlegungen bezüglich eines alternativen Finanzierungsmodells für die Westtrasse durch den ZV SPNV-Nord. 
  • Herbeiführung eines Stadtratsbeschlusses bezüglich der Priorisierung und Umsetzung eines nächsten Haltepunktes auf der Hauptstrecke bis Frühjahr 2010. 
  • Anschließend bautechnische Planung dieses Haltepunktes (Leistungsphase 1+2), Förderantrag usw. durch die Stadtverwaltung. Ziel: Baubeginn Haltepunkt in 2012

Internet Bürgerforum

Bürgervorschlag
von: Air Force One; 03.10.2009; Nummer: 2349
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: kostenneutral; Thema: Zusätzliche Themen
4.367345
Durchschnitt: 1,37 (98mal bewertet)

Hier entwickelt sich gerade ein spannendes Bürgerforum mit vielen Ansichten, Kommentaren und wirklich guten Vorschlägen. Warum soll dieses Diskussionsforum zeitlich begrenzt sein? Ich finde hier kann die Verwaltung das Ohr ganz nah am Bürger haben und die Bürger haben die Möglichkeit unterschiedliche Sichtweisen auszutauschen auch gerade mit der Verwaltung. Also, bitte beibehalten!

Ich habe kostenneutral gewählt, was vielleicht nicht so ganz stimmt. Aber hier kommen ja auch Vorschläge zum Sparen an ;-)

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Der Vorschlag soll in der von der Verwaltung konkretisierten Form weiter entwickelt werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Verwaltung befürwortet den Ausbau internetgestützter Formen der Beteiligung für Bürgerinnen und Bürger. Die guten Erfahrungen mit dem Bürgerhaushalt zeigen, dass eine große Nachfrage in der Bevölkerung besteht

Für einen zeitlich unbegrenzten, aber thematisch begrenzten und zielgerichteten Dialog zwischen Bevölkerung, Verwaltung und Politik muss die Plattform buergerhaushalt-trier.de angepasst werden. Ziel ist der Aufbau einer umfassenden Plattform für Bürgerbeteiligung und Bürgerengagement. Diese kann auf der vorhandenen Lösung buergerhaushalt-trier.de aufbauen.

Die elektronische Bürgerbeteiligung (E-Partizipation) soll zu einem umfassenden Standardangebot für die Trierer und Triererinnen für unterschiedliche Themen und Ziele entwickelt werden. Die Plattform sollte zunächst folgende Module umfassen:

  • Ideen- und Beschwerdemanagement
    Es sollen Anregungen und innovative Ideen gesammelt werden, mit der die Lebensverhältnisse in Trier verbessert oder öffentliche Mittel eingespart werden. Einfache  Maßnahmen oder Beschwerden werden an die Fachämter oder an andere zuständige Stellen geleitet, dort geprüft und gegebenenfalls umgesetzt oder in eine „Projektbörse für Ehrenamtliches Engagement“ eingestellt. Größere, haushaltsrelevante Projekte fließen in den nächsten Bürgerhaushalt. Der Status der Umsetzung wird im Internet dokumentiert.
  • Projektbörse für Ehrenamtliches Engagement
    Mit der Projektbörse soll die ehrenamtliche Umsetzung bestimmter Maßnahmen aus dem Ideenmanagements oder aus dem Bürgerhaushalt koordiniert werden. .
  • Bürger-Foren
    Zu bestimmten Themen sollen Bürgerinnen und Bürger ihre Sichtweisen untereinander und mit der Verwaltung austauschen. Die Diskussion soll thematisch begrenzt und zielorientiert erfolgen. Das Ziel sind überprüfbare Maßnahmen. Dies können Themen wie die Umgestaltung größerer Flächen oder längerfristige Investitionen der Stadt sein.
  • Bürgerhaushalt
    Der Bürgerhaushalt soll jährlich als Online-Verfahren durchgeführt und weiter entwickelt werden.

Für ein Modul stehen Fördermittel des Landes Rheinland-Pfalz zur Unterstützung des Bürgerhaushaltes als Pilotprojekt bereit. Für weitere Module wären Mittel der Stadt oder weitere Fördermittel erforderlich. Gegebenenfalls können bereits geplante oder bewilligte Mittel für Öffentlichkeitsarbeit und -beteiligung einzelner städtischer Projekte so eingesetzt werden, dass sie auch der Entwicklung der Plattform dienen. Im Haushaltsentwurf 2010 sind für die Weiterentwicklung und Durchführung des „Bürgerhaushaltes 2011“ 30.000 € eingestellt.

Regionalbahn/Stadtbahn: Weststrecke Schweich/Kordel - Ehrang - Biewer - Trier-West - Zewen - Luxemburg/Konz

von: Steiermark; 08.10.2009; Nummer: 2430
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Bus, Bahn
4.34091
Durchschnitt: 1,34 (88mal bewertet)

Genau so wie die Hauptstrecke über den Hauptbahnhof verläuft die zweigleisige elektrifizierte Weststrecke auf ca. 20 km durch die Stadtteile auf dem linken Moselufer von Ehrang bis Zewen, und genau so wie die Hauptstrecke kann sie in diesen Stadtteilen große Wohn- und Gewerbegebiete erschließen. Auf einer Länge von ca. 3 km verläuft sie unmittelbar an der Mosel, kann hier aber über die bestehenden Moselbrücken und die geplanten Moselstege (s. dieses Kapitel) große Bereiche in der Altstadt, in Trier-Nord und in Trier-Süd erschließen. Seit der Einstellung des Personenverkehrs im Jahr 1985 dient sie nur noch sporadisch dem Güterzugverkehr.

Um ihr die Erschließungsfunktion zu geben, die ihrem Potential entspricht, ist die Reaktivierung früherer sowie der Bau neuer Stationen erforderlich. Diese sind im einzelnen:

  • Mäusheckerweg; neu (beim Schulzentrum)
  • Biewer; neu (in der Ortslage; der alte Bahnhof existiert nicht mehr)
  • Mariensteg; neu (s. Moselstege; Erschließung von Nordbad, Ex-Haus, Moselstadion)
  • Pallien; neu (westl. Brückenkopf der Kaiser-Wilhelm-Brücke; Erschließung von Pallien und Fachhochschule; über die Brücke: Zurlauben, Brüder- und Elisabethkrankenhaus, Berufsbild. Schulen)
  • Martinerfeld: neu (am Bahnübergang; Erschließung von Neu-Pallien und nördl. Trier-West/Wohn- und Gewerbegbiet; über den Irminensteg (s. Moselstege) Bereich Hospitien, Technikerschule, Berufsbild. Schulen, FHS/Modedesign; "In zehn Minuten zu Fuß am Hauptmarkt")
  • Trier-West; reaktivierter ehem. Westbahnhof (Erschließung zentrales Trier-West/Wohn- und Gewerbegebiete; über die Römerbrücke Rathausbereich, Stadttheater)
  • Messepark; neu (Erschließung der neu zu nutzenden Brachflächen/Eisenbahnausbesserungswerk etc., Messepark, P+R-Platz; über den Barbarasteg Erschließung von Alt-und Neu-Barbeln; über die Konrad-Adenauer-Brücke Erschließung von St-Matthias)
  • Euren; reaktiviert an der Eisenbahnstraße (Wohnbereich Euren, Versorgungszentrum Bertard)
  • Monaise; neu (Erschließung Gewerbegebiet Monaise)
  • Zewen; reaktiviert an der Kantstraße (Wohnbereich Zewen, Ortsversorgung)

Während der derzeitige ÖPNV-Anteil am gesamten stadtinternen Binnenverkehr ca. 12 % beträgt, liegt sein Anteil am Verkehr der westlichen Stadtteile untereinander - Quint, Ehrang, Pfalzel, Biewer, Pallien, Trier-West, Euren, Zewen, der immerhin auch ca. 12 % des stadtinternen Binnenverkehrs ausmacht - lediglich bei ca. 5 %. Durch die Reaktivierung der Weststrecke für den Personenverkehr lässt sich dieser Anteil fast verdoppeln, weil die derzeit damit verbundenen zeitraubenden Umwegfahrten (z.B. zweimal über die Mosel) und Umsteigevorgänge entfallen.

Im Rahmen des Programms "Rheinland-Pfalz-Takt 2015" sieht das Land die Führung einer Regionalexpresslinie von der Eifel über die Weststrecke nach Luxemburg vor, die vor allem am neuen P+R-Haltepunkt "Messepark" die Pendler nach Luxemburg aufnehmen soll. Für den Nahverkehr ist aber besonders wichtig, eine der über die Weststrecke fahrenden Linien über die Konz-Zewener Eisenbahnbrücke zu führen, um den Pendlern aus dem Raum Konz / Saartal / Obermosel eine umwegfreie Route zum Gewerbegebiet Monaise zu bieten.

Überlegenswert wäre es, den Antrag der DB AG auf Rückbau eines der beiden Gleise (mit Kreuzungsmöglichkeit im Westbahnhof) wieder zu beleben, weil die Haltepunkte an eineeingleisigen Strecke nur einen Seitenbahnsteig benötigen (Fortfall von ggfls. erforderlichen neuen Fußgängerüber- oder -unterführungen), und den Bewohern unmittelbar an der Strecke könnte man die Angst nehmen, daß diese weiter von schweren Güterzügen befahren würde. Diese Lösung ist aber nur im Zusammenhang mit der Konzeption auf der Hauptstrecke möglich (zwei- oder dreigleisig).

Die Finanzierung erfolgt, wie bei den Haltepunkten an der Hauptstrecke, nach GVFG, es sei denn, Bund und/oder Land übernehmen die Kosten zu 100 %.

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Verwaltungshinweis für den Rat

Im Rahmen des Regionalbahnkonzeptes laufen aktuell Gespräche mit der DB AG, dem Zweckverband SPNV-Nord und dem zuständigen Landesministerium, bei welchen die Reaktivierung der Schienenwesttrasse eine wichtige Rolle spielt. Bei einem entsprechenden Abstimmungstermin zwischen den genannten Stellen im Oktober 2009 wurde folgende weitere Vorgehensweise in Sachen Regionalbahn Trier inklusive Westtrasse vereinbart:

  • Erstellen einer Machbarkeitsstudie / bautechnische Vorprüfung der Einfädelung der Westtrasse im Bereich HP Hafenstraße (bis Frühjahr 2010) durch den ZV SPNV-Nord  
  • Anschließend Durchführung einer eisenbahnbetriebswissenschaftlichen Untersuchung durch DB Netz AG.  
  • Vorlage einer Potenzialanalyse und Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung der Westtrasse bis Sommer 2010 durch den ZV SPNV-Nord.  
  • Konkretisierung der Überlegungen bezüglich eines alternativen Finanzierungsmodells für die Westtrasse durch den ZV SPNV-Nord.  
  • Herbeiführung eines Stadtratsbeschlusses bezüglich der Priorisierung und Umsetzung eines nächsten Haltepunktes auf der Hauptstrecke bis Frühjahr 2010. 
  • Anschließend bautechnische Planung dieses Haltepunktes (Leistungsphase 1+2), Förderantrag usw. durch die Stadtverwaltung. Ziel: Baubeginn Haltepunkt in 2012 

Über die genannte Vorgehensweise sowie die Entscheidung bezüglich des nächsten zu realisierenden Haltepunktes ist in 2010 ein Stadtratsbeschluss zu fassen.

Durchgehende Radwegeverbindung in Richtung Trier bauen

von: Bürgergutachten; 13.06.2009; Nummer: 1624
Stadtteil: Ruwer-Eitelsbach; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.333335
Durchschnitt: 1,33 (123mal bewertet)

Die Radwege in Richtung Trier sind auszubauen und die schon erschlossenen Radwege zu nutzen

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Verwaltungshinweis für den Rat

Der Maßnahme wird auch im Rahmen des derzeit in Aufstellung befindlichen Radverkehrskonzeptes eine hohe Priorität zuerkannt. Sie sollte daher bevorzugt umgesetzt werden. Als Zwischenlösung zum Neubau eines Zweirichtungsradwegs auf dem ehemaligen Moselbahngleis kommt auch die Markierung von Radfahr- bzw. Schutzstreifen auf der Ruwerer Straße in Frage.

Zur Zeit werden Grundstücksverhandlungen für die Gleistrasse im Bereich ehemaliger Bahnhof Ruwer geführt. In 2010 und 2011 ist beabsichtigt, dieses Teilstück bis zum Bahnübergang Ortseingang Ruwer auszubauen.

Schulrenovierungen mit Ausbildungsbetrieben

von: bäckerbursche; 02.10.2009; Nummer: 2343
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Schulen
4.333335
Durchschnitt: 1,33 (96mal bewertet)

Viele Schulen in Trier sind baulich in einem schlechten Zustand. Ein Beispiel für eine kostengünstige Sanierung gab es jetzt in Heiligkreuz zusammen mit der Firmengruppe Fabri. Die Auszubildenden erneuerten die Sanitäranlagen der Schule (siehe Rathauszeitung vom 29.9.09). Die Materialkosten hat (wenn ich es richtig verstanden habe) das Amt für Gebäudewirtschaft übernommen. Von dieser Maßnahme hatten alle Beteiligten Vorteile. Dieses Prinzip sollte ausgebaut werden.

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Verwaltungshinweis für den Rat

Das bürgerschaftliche Engagement in diesen Fällen, das wir ausdrücklich begrüßen und auch soweit uns die Möglichkeiten hierzu gegeben sind unterstützen, kann jedoch nicht zur Haushaltsplanung herangezogen werden. Der Freiwilligkeitscharakter dieser Leistungen schließt dies aus.

Moseluferweg sanieren

von: Bürgergutachten; 13.06.2009; Nummer: 1819
Stadtteil: Trier-West; Wirkung: Ausgabe; Thema: Zusätzliche Themen
4.325925
Durchschnitt: 1,33 (135mal bewertet)

Das Moselufer zählt zu den von Bewohnern und Touristen besonders frequentierten städtischen Räumen Triers. Im Bereich der Moselaue gibt es allerdings verschiedene Abschnitte, deren Zustand diese Attraktivität erheblich mindert. Der Bereich um den westlichen Brückenkopf der Römerbrücke muss dazu gezählt werden.

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Moseluferwege spielen auch im Rahmen des Radverkehrskonzeptes eine Rolle, so dass bei einer Sanierung auch die Belange der Radfahrenden zu berücksichtigen sind.

Die Priorisierung von Maßnahmen für den Radverkehr wird im Rahmen des Mobilitätskonzeptes abzustimmen sein. Laut Stadtteilrahmenplan ist das Moselufer selbst als stadtweit bedeutsames Naherholungsgebiet aufzuwerten. Hierzu gehört nicht nur, den Ausbauzustand der Promenade und ihrer direkten Zugänge (Treppen und Wege) zu verbessern, sondern auch das gesamte Umfeld in diese Entwicklung einzubeziehen.

Wichtige Bausteine sind dabei die Gestaltung der Wegränder durch ansprechende und gepflegte Vegetation, das Anlegen von einladenden, funktionalen Rastplätzen mit Tischen, Bänken und Fahrradständern sowie die Schaffung von befestigten Zugängen zum Wasser und strandähnlichen Ruhezonen am Wasser. Ein vordergründiger Entwicklungsbedarf besteht dabei für den Bereich um die Römerbrücke (insbesondere die Treppenanlagen) sowie im südlichen Anschluss in Richtung Messepark. Die Maßnahme wird im Projekt "Stadt am Fluss" berücksichtigt.

Kommentar Ortsbeirat

Ortsbeirat West-Pallien

Der Ortsbeirat stimmt dem Vorschlag zu.

 

Ortsbeirat Trier-Nord

Hier hat der Ortsbeirat Trier-Nord schon mehrere Anträge gestellt und auch Gelder aus dem Ortsbeiratsbudget in Aussicht gestellt.

Stromsparmaßnahmen in Schulen, Verwaltung und öffentlichen Einrichtungen

Bürgervorschlag
von: hakuna_matata; 16.10.2009; Nummer: 2645
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Energie
4.31818
Durchschnitt: 1,32 (66mal bewertet)

Die Stadt muss in den eigenen Einrichtungen ein Konzept zum Stromsparen einführen. Stecker ziehen, abschalten, Beleuchtung etc. Ein umfassendes Maßnahmenprogramm ist nötig.

Dazu gehört auch die Beratung und Kontrolle der Einhaltung bspw durch Langzeitarbeitslose oder Ehrenamtliche- bekanntes Vorgehen!

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Die Umsetzung erfolgt Zug um Zug.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Verwaltung verfolgt bereits seit langer Zeit Konzepte zum Energiesparen, nicht nur zum Stromsparen. Zum Stromsparen werden z. B. Neuinstallationen mit entsprechender Technik eingesetzt, wie z. B. Präsenzmelder, Tageslichtsensoren, energiesparende Elektrogeräte usw..

Zur Zeit wird das Projekt „Coolstes Rathaus“ realisiert, hier ist es der Verwaltung gelungen im Rahmen eines internationalen Wettbewerbs für ein wegweisendes Beleuchtungskonzept 100.000 € Fördergelder zu Verfügung gestellt zu bekommen. Die Realisierung dieses Projekts wird den Stromverbrauch des Rathauses für die Beleuchtung um 40% senken.

Nach unserer Erfahrung müssen Konzepte zum Energieeinsparen unabhängig von Kontrollen und / oder besonderen Beratungen funktionsfähig sein; denn nur so ist gewährleistet, dass das Ziel der Energieeinsparung auch erreicht wird, wenn der Nutzerkreis sich stetig verändert, wie das z. B. in Schulen immer der Fall ist.

Kommentar Ortsbeirat

Ortsbeirat West-Pallien: Wenn eine Schule die Energiesparmaßnahmen Gelder einspart, dann sollten diese Mittel auch der betreffenden Schule für andere Zwecke zur Verfügung stehen.

Fahradständer Hbf

von: Sniff; 06.10.2009; Nummer: 2384
Stadtteil: Trier-Mitte-Gartenfeld; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.316665
Durchschnitt: 1,32 (120mal bewertet)

Die Fahrradständer vor dem Hauptbahnhof und dem Alleencenter reichen nicht aus.

Hierzu müssen keine teuren neuen Ständer installiert werden, sondern es genügen einfache Stangen, wie sie z.T. schon angebracht sind und insbesondere ein größerer ausgewiesener Platz für die Fahrräder.

(Zusätzlich wäre eine Kamera(-attrappe) oder ein Hinweis auf Überwachung des Platzes etwas, das jeder, der sein Fahrrad dort abstellt begrüßen würde.)

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Die Realisierung der Maßnahme ist vorgesehen. Ein konkreter Termin kann aber noch nicht benannt werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

In diesem Zusammenhang ist auf die geplante Fahrradstation am Hauptbahnhof zu verweisen (vgl. Stadtvorstandsvorlage 036/2008 sowie Stadtratsbeschluss 362/2008). Eine Neuordnung der Fahrradabstellmöglichkeiten im Bahnhofsumfeld ist mit dieser Planung sowie auch den Überlegungen zur Neugestaltung des Bahnhofsumfeldes (Bahnhofsworkshop 2006) abzustimmen.

Zu beachten ist auch, dass sich die meisten der derzeit vorhandenen Fahrradständer auf dem Gelände der DB AG befinden. Vorplanungen und Abstimmungen bezüglich der Fahrradstation laufen derzeit. Mit einer Förderung von 85 Prozent bzw. 800,-- Euro pro Stellplatz vom Land ist zu rechnen.

Da eine zeitnahe Realisierung einer Fahrradstation somit grundsätzlich möglich erscheint, sind kurzfristige Umbauten der vorhandenen Abstellanlagen nicht sinnvoll. Die Planungen für die Fahrradstation sollen zügig fortgesetzt werden und die Neuordnung der verbleibenden Fahrradabstellmöglichkeiten im Bahnhofsumfeld damit koordiniert werden.

Kommentar Ortsbeirat

Der Vorschlag wird vom Ortsbeirat Trier-Mitte unterstützt.

Aufenthaltsqualität an der Mosel aufwerten

von: Bürgergutachten; 13.06.2009; Nummer: 1686
Stadtteil: Trier-Mitte-Gartenfeld; Wirkung: Ausgabe; Thema: Zusätzliche Themen
4.28342
Durchschnitt: 1,28 (187mal bewertet)

Aufenthaltsqualität an der Mosel aufwerten.

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Für die Gesamtkonzeption „Stadt am Fluss“ wurden im Haushalt 2011 weitere Mittel bereitgestellt.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Massnahme wird im Prozess "Stadt am Fluss" berücksichtigt.

Kommentar Ortsbeirat

Der Vorschlag wird vom Ortsbeirat Trier-Mitte unterstützt.

Ausbau der Fahrradwege und Stellplätze vorrantreiben

von: dave; 16.10.2009; Nummer: 2626
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.179485
Durchschnitt: 1,18 (78mal bewertet)

Es gefällt mir, was zur Zeit beim Ausbau der Radwege passiert. Einen zweispurigen Radweg am alten Polizeipräsidium vorbei einzurichten finde ich grandios, wenn dieser jetzt noch Richtung Innenstadt ausgebaut wird: Noch besser. Ich möchte die Stadt ermutigen, dies auch an anderen Stellen vorranzutreiben. Wo das geschehen soll wurde ja vor langer Zeit schon in einer Umfrage ermittelt. Bitte bedenken Sie auch, dass Radwege nur die halbe Angelegenheit sind: Viele Stellplätze sind chronisch überfüllt. Beispiele:

  • Zwischen Karstadt und Kaufhof
  • "Das Bad" an den Thermen (Grauenvoller Name übrigens, welcher koksende Designer hat sich das ausgedacht? Wir sagen alle noch Stadtbad)
  • Hauptbahnhof (z.B. bei der Parkhauseinfahrt/Eingang MediaMarkt)
  • Bahnhof Trier-Süd.

Letzterer ist ganz besonders katastrophal, viele Pendler nach Luxembourg haben kaum Platz für ihr Rad. Die besten Radwege entfalten ihr Potenzial erst, wenn genügend Stellplätze an Schlüsselpunkten installiert werden.

Noch ein Hinweis in dieser Sache: Schauen sie sich einmal den neuen Fahrradparkplatz neben dem Haupteingang des Brüderkrankenhauses an. Dieses neuartige Halterungskonzept ist wunderbar und wird akzeptiert. Die bügelförmigen Stellplätze, wie sie zwischen Karstadt/Kaufhof oder vor der Sparkasse Stresemannstraße zu finden sind, halte ich - wenn auch günstig in der Anschaffung - für eine Platzverschwendung.

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Umsetzung

Zur Zeit wird der Bestand der Fahrradabstellanlagen aufgenommen und erfasst. Dieser dient als Grundlage für eine Fahrradabstellkonzept, welches Bestandteil des Radverkehrskonzeptes wird. Im Bereich Rautenstrauchpark und am Bahnhof Trier-Süd sind in 2010 weitere Abstellflächen für Fahrräder geplant.

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat hat für Fahrradstellplätze am Rautenstrauchpark zusätzlich 5.000 € bereitgestellt.

Verwaltungshinweis für den Rat

Neben dem Ausbau des Radwegenetzes wird derzeit im Rahmen des Radverkehrskonzeptes auch ein Konzept bezüglich der Fahrradabstellmöglichkeiten erarbeitet. Hierbei spielen vor allem die Hauptzielpunkte des Radverkehrs, wie z.B. Bahnhöfe, Freizeiteinrichtungen und die Fußgängerzone eine wichtige Rolle.

Im Rahmen der im Konzept vorgenommenen Schwerpunktsetzungen soll – nach einem entsprechenden Beschluss des Radverkehrskonzeptes bzw. des Mobilitätskonzeptes – der konkrete Ausbau vorhandener bzw. gegebenenfalls auch der Neubau von Fahrradabstellanlagen und -wegen angegangen werden.

Bezüglich der Wahl des Anlagentyps ist folgendes zu beachten: In den letzten Jahren konnte sich in Deutschland jedoch mehr und mehr der Anlehnbügel, wie er auch im angesprochenen Bereich zwischen Karstadt und Kaufhof eingesetzt und hervorragend angenommen wird, als erste Wahl unter den Fahrradparkern durchsetzen: Ein wichtiger Aspekt hierbei ist sicherlich, dass sich die Anlehnbügel gestalterisch besser in das Stadtbild einpassen lassen, aber auch die funktionalen Eigenschaften überzeugen weite Teile der Fachwelt:

Durch die beidseitige Belegung der Bügel kann der Raum besser ausgenutzt werden, der Rahmen und beide Laufräder können mit beinahe jedem Fahrradschloss angeschlossen und auch Spezialfahrräder und Räder mit Zusatzeinrichtungen können bei Einhaltung bestimmter Abstandsmaße zwischen den Bügeln geparkt und angeschlossen werden.

Als Nachteil des Anlehnbügels ist festzuhalten, dass das Vorderrad nicht fixiert wird, wodurch der Halt des Rades instabil sein kann. Dieses Manko wird beim Anlehnbügel mit Vorderradhalterung behoben – allerdings leidet hierunter die Flexibilität und stadtgestalterische Qualität. Von daher ist kein Grund zu erkennen, weshalb von dem in Trier am häufigsten verwendeten Anlagentypus, dem Anlehnbügel (eventuell ergänzt um Vorderradhalter), in Zukunft abgewichen werden sollte, wie es im Vorschlag gefordert wird.

Moselufer für Freizeit und Erholung nutzen

von: Bürgergutachten; 13.06.2009; Nummer: 1719
Stadtteil: Trier-Nord; Wirkung: Ausgabe; Thema: Zusätzliche Themen
4.16092
Durchschnitt: 1,16 (174mal bewertet)

Die Lebensqualität im Stadtteil wird maßgeblich von den Möglichkeiten zur aktiven Gestaltung von Freizeit und Erholung in der unmittelbaren Lebensumgebung beeinflusst Dem Moselufer, insbesondere zwischen Bootshaus und Nordbad wird hier eine zentrale Bedeutung beigemessen. Dieses Erholungs- und Freizeitraum kann noch bis zur Pfalzeler Brücke ergänzt werden.

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Verwaltungshinweis für den Rat

Derzeit werden im Rahmen des Konzeptes „Stadt am Fluss“ Zielvorstellungen auch für die Entwicklung des Moselufers im Bereich Trier-Nord erarbeitet. In dem vorliegenden Vorentwurf wird für diesen Bereich der Schwerpunkt Freizeit / Tourismus / Gastronomie / Sport definiert. Anknüpfungspunkte für die neue Inwertsetzung des Moselufers mit diesen Schwerpunkten sind insbesondere das Gelände der Kabinenbahn und der Standort der ehemaligen Gendarmerie an der Zurmaiener Straße.

Am Standort „Kabinenbahn“ wird eine Umnutzung mit dem Schwerpunkt Gastronomie / Hotel ins Auge gefasst. Für den Bereich der Konversionsfläche wird ein Entwicklungsbereich mit den Schwerpunkten Gastronomie, Hotel und Marina definiert. Mögliche Bausteine sind unter anderem verbesserte Zugänge zum Wasser, Schiffsanleger und ein Strandbad. Diese Planungsansätze sind im Laufe der nächsten Zeit weiter zu konkretisieren. Diese Zielvorgaben werden gemeinsam mit den betroffenen Anlieger, den Fachbehörden sowie der Öffentlichkeit diskutiert. Kurzfristig soll ein Reinigungs- und Pflegekonzept für das Moselufer umgesetzt werden.

Kommentar Ortsbeirat

Der Ortsbeirat Trier-Nord stimmt der Maßnahme zu und verweist auf zahlreiche frühere Beschlüsse.

Subventionen

von: hamm; 16.10.2009; Nummer: 2617
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Abgaben, Steuern
4.15493
Durchschnitt: 1,15 (71mal bewertet)

Die Stadtverwaltung sollte in einem regelmässigen Subventionsbericht dem Stadtrat darlegen, welche Subventionen aus dem städtischen Haushalt an wen vergeben werden, ob diese Subventionen den beabsichtigten Zweck erreichen und ob und warum sie weiter geführt werden sollen

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Verwaltungshinweis für den Rat

Der Vorschlag ist zu begrüßen.

Auf Landes- bzw. Bundesebene ist die Vorlage eines Subventions- bzw. Finanzhilfebericht mittlerweile gesetzlich begründet. Auf kommunaler Ebene legt der Stadtrat auf der Grundlage der Gemeindeordnung die Grundsätze der Verwaltung fest. Die Vorlage eines "Subventionsberichtes", die Regelmäßigkeit sowie Art und Umfang können vom Stadtrat beschlossen werden. Im Rahmen der Zuschussvergaben der Sozial- und Sportförderung gibt es bereits entsprechende Beschlussvorlagen, welche ansatzweise in diese Richtung gehen.

Verbesserungsvorschläge Barrierefreiheit

von: dona; 08.10.2009; Nummer: 2404
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Bus, Bahn
4.14706
Durchschnitt: 1,15 (68mal bewertet)

Mehr Barrierefreiheit, vor allem bei Bus und Bahn.

Abgeflachte Bordsteine.

Barrierefreiheit in Geschäften, damit der Behinderte selbstbestimmt leben kann.

Mehr Aufzüge, wenn nötig.

Behindertenfreundliches Personal, die z.B. einem im Bus die Rampen öffnen und schließen.

Bitte um mehr finanzielle Unterstützung für inklusive Bildung oder für mehr Kulanz bei der Bewilligung von Assistenz-Anträgen.

Wirtschaftsförderung, dort wo private Kultur- oder Geschäftsbetriebe barrierefrei werden.

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat und die Verwaltung stimmen überein, dass der Vorschlag im Rahmen der Umsetzung der verschiedensten Maßnahmen stets Beachtung findet.

Verbesserungsvorschläge Barrierefreiheit

  1. Im Rahmen von Neubau- und Umbaumaßnahmen an öffentlichen Verkehrsflächen werden bereits seit einigen Jahren  die Belange der Barrierefreiheit berücksichtigt. Hierzu wird der Sprecher der Behindertenverbände angeschrieben und um Stellungnahme zu den städtischen PLanungen gebeten. Erst hiernach werden barrierefreie Maßnahmen (Absenkungen von Bordsteinen, Bus-Cups, taktile Bodenbeläge, akkustische Signalgeber etc.) ausgeführt.
  2. Im Rahmen der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen werden bei Bedarf auch Bildungsangebote  zur Teilhabe am sozialen Leben in der Regel durch ein persönliches Budget finanziert.
  3. Die Bewilligung einer Assistenz für Menschen mit Behinderung erfolgt auf Grundlage einer individuellen Hilfeplanung nach Maßgabe des persönlichen Bedarfs. Die Bewilligung wird in einer Teilhabekonferenz ausgesprochen.

Energiesparen

Bürgervorschlag
von: augustinchen; 12.10.2009; Nummer: 2510
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Energie
4.1358
Durchschnitt: 1,14 (81mal bewertet)

Ich schlage vor, dass städtische Neubauten (z.B. Schulen, Kindergärten oder Verwaltungsgebäude o.ä.) nur noch im Passivhausstandard ausgeführt werden dürfen. Desweiteren sollten bereits vorhandene städtische Gebäude, energetisch so saniert werden, dass auch sie Passivhausstandard erreichen. Die so eingesparte Energie kommt nicht nur dem "Stadtsäckel" zu Gute, sondern vor allem unserer Umwelt und den nach uns lebenden Generationen.

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Verwaltungshinweis für den Rat

Bislang prüft die Verwaltung bei all ihren Bauaufgaben, inwieweit unter Abwägung des wirtschaftlich Möglichen der Passivhausstandard erreicht werden kann. Soll dem Energiesparen eine höhere Priorität beikommen, bedarf es eines Grundsatzbeschlusses des Rates.

Den Passivhausstandard für öffentliche Gebäude zu realisieren, ist zur Zeit noch schwierig, da die Techniken des Wohnungsbaus nicht ohne weiteres für diese Bauaufgaben angewandt werden können.

Potential der Schulhöfe nutzen

von: BenJakob; 30.09.2009; Nummer: 2320
Stadtteil: Trier-Süd; Wirkung: kostenneutral; Thema: Schulen
4.108695
Durchschnitt: 1,11 (92mal bewertet)

Die vorhandenen Schulhöfe sollten allen Kindern des Viertels zur Verfügung stehen.

Kinder sollen sich bewegen können. Oft fehlt der entsprechende Freiraum und auch die Akzeptanz das dies u.U., z.B. beim Fussball- oder Basketballspiel auch Lärm bedeutet. Schulhöfe bieten diesen erforderlichen Schutzraum für diese Aktivitäten, doch oft wird dies durch Anwohner, Beschwerden und Hausmeister verhindert.

Die Stadt sollte die Schulhöfe für Spiel- und Sportaktivitäten auch Nachmittags offen halten!

 

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Schulhöfe der Grundschulen sind nachmittags (meist Montag bis Freitag) grundsätzlich für die Kinder zum Spielen geöffnet. Diese Regelung gilt auch für die Ferienzeit. Eine Änderung dieser kindgerechten Lösung ist auch nicht angedacht. Sowohl im Bereich der Matthias- als auch der Barbara Grundschule wurden erhebliche Investitionen in den letzten 3 Jahren getätigt, um den Schulhof attraktiver und interessanter zu gestalten.

Sollte seitens der Anwohner Beschwerde bezüglich Lärmbelästigung oder Ruhestörung geführt werden, so wird versucht, eine sowohl für die Kinder als auch die Anwohner tragbare Lösung zu finden.

Gemeinsam mit den jeweiligen Ortsbeiräten hat die Verwaltung auch teilweise individuelle Regelungsinhalte zu Öffnungszeiten, Altersbegrenzung etc. getroffen.

Privatinitiative bei Schulen zulassen bei der Martin Grundschule

von: Grundschüler; 04.10.2009; Nummer: 2359
Stadtteil: Trier-Nord; Wirkung: Sparidee; Thema: Schulen
4.10588
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Der Elternauschuss hat bei einer Veranstaltung von der IHK Trier einen Investor gewonnen, der Manpower und Material zur dringend notwendigen Sanierung der Jungentoiletten bereitstellt. Leider wurden die angefangenen Arbeiten aufgrund der bürokratischen Anforderungen (Ausschreibung verlangt) von Seiten der Stadt Trier eingestellt. Kann eine Stadt sich ein solches bürokratisches Vorgehen - gerade im Bildungswesen - erlauben?

Mein Vorschlag: Sanierung zulassen und gesetzliche Grundlagen schaffen - Privatsponsoring für Martin Grundschule zulassen: Mädchen-Toiletten, Betreuung, Schulhof, ... Motivierte Eltern, die was bewegen sind vorhanden, nur die Rahmenbedingungen müssten angepasst werden. Vielen Dank und freundlicher Gruß

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat unterstützt grundsätzlich Privatinitiativen der Bürgerinnen und Bürger. Es müssen dabei aber bestimmte rechtliche Regeln eingehalten werden, die für die Bürgerinnen und Bürger nicht immer direkt nachvollziehbar sind.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Verwaltung hat zu keiner Zeit diese Sponsoringmaßnahme - wie behauptet - behindert, sondern ganz im Gegenteil diese mit einem hohen personellen Einsatz begleitet.

In gemeinsamen Gesprächen mit Eltern, dem Sponsor und dem Projektleiter der Stadt wurde einvernehmlich und auf besonderen Wunsch des Sponsors ein Stufenplan zur Durchführung vereinbart.

Der Vertreter des Sponsors wurde auf die Regularien bei Zuwendungen an die Stadt Trier gem. § 94 (3) der Gemeindeordnung hingewiesen. Hiernach dürfen ohne vorherige Anzeige bei der ADD und die Annahme durch den Steuerungsausschuss bzw. den Stadtrat keine Schenkungen von der Stadt Trier angenommen werden.

Die vom Sponsor zugesagte Aufstellung der Kosten liegt bisher der Stadt Trier noch nicht vor; insofern konnte die nach §94 GemO notwendige Annahme einer Schenkung noch nicht vollzogen werden.

Von Seiten der Stadt wurden zu keiner Zeit die Arbeiten aufgrund bürokratischer Anforderungen eingestellt, auch wurden keine Ausschreibungsverfahren gefordert.

Kommentar Ortsbeirat

Der Ortsbeirat Trier-Nord stimmt der Maßnahme zu. Hier muß noch eine Feinabstimmung zwischen der Verwaltung und der Schule stattfinden, damit die Arbeiten in den Osterferien abgeschlossen werden können. Wenn evtl. eine kleine Restsumme für ein Fenster übrig bleibt, würde sich der Ortsbeirat überlegen, diese aus dem Ortsbeiratsbudget zu finanzieren.

Anbindung des Moselufers an den Stadtteil verbessern

von: Bürgergutachten; 13.06.2009; Nummer: 1725
Stadtteil: Trier-Nord; Wirkung: Ausgabe; Thema: Zusätzliche Themen
4.09581
Durchschnitt: 1,10 (167mal bewertet)

Eine Verbesserte Anbindung des Moselufers an den Stadtteil, insbesondere auch mit dem Rad, sollte kurzfristig umgesetzt werden.

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Umsetzung

Als Bestandteil der Anbindung wurde die Fußgänger- und Radfahrerquerung der Ascoli-Piceno-Straße in Höhe der Straße "An der Jugendherberge" in die Haushaltsplanung 2010 unter der Finanzposition 7541156 aufgenommen. Nach Genehmigung des Haushaltes können weitere Schritte eingeleitet und die Maßnahme umgesetzt werden

Ergebnis des Rates

Für die Überquerung der Zurmaiener Straße hat der Stadtrat die ursprünglich für 2014 vorgesehenen Mittel bereits für 2010 bereitgestellt

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Fuß- und Radwege-Verbindungen aus dem Stadtteil an die Mosel spielen auch im Rahmen des Mobilitätskonzeptes eine Rolle. Hierbei wird seitens des Stadtplanungsamtes (Verkehrsplanung) hauptsächlich die Querung der Zurmaiener Straße / Ascoli-Piceno-Straße als Hauptansatzpunkt gesehen.

Westlich dieses Straßenzuges bestehen verschiedene Möglichkeiten, auf den Moseluferweg zu gelangen; nur sind diese nicht immer auch über entsprechende / attraktive Querungsmöglichkeiten der 4-spurigen Straße zu erreichen. Die grundsätzlichen Möglichkeiten und Maßnahmenvorschläge hierzu sollen zunächst im Rahmen des Mobilitätskonzeptes diskutiert und anschließend gemäß noch zu treffender Priorisierung umgesetzt werden.

Kommentar Ortsbeirat

Der Ortsbeirat Trier-Nord stimmt der Maßnahme zu.

Im Vorfeld sollen die Ampelschaltungen an der Kreuzung Zurmaienerstraße/Zeughausstraße, Georg-Schmitt-Platz/Ascoli-Piceno-Straße und Hospitalsmühle/Zurmaienerstraße auf längere Grünphasen für Radfahrer und Fußgänger überprüft werden.

Desgleichen soll eine baldige Realisierung der oberirdischen Querung der Zurmaienderstraße in Höhe der Jugendherberge erfolgen.

Bürger-"Aktien"

von: Mogra1882; 08.10.2009; Nummer: 2407
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Einnahme; Thema: Abgaben, Steuern
4.085365
Durchschnitt: 1,09 (82mal bewertet)

Um bestimmte Projekte zu finanzieren, könnten "Aktien" aufgelegt werden, die statt eines finanziellen allerdings "nur" einen ideellen Gewinn abwerfen. Jeder, der zur Finanzierung eines bestimmenten Investitionsvorhabens beitragen möchte, könnte bei der Stadtverwaltung entsprechende "Aktien" kaufen und z.B. auch verschenken.

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat hat die Verwaltung beauftragt zu prüfen, ob projektbezogen der Einsatz alternativer Finanzierungsmodelle möglich ist.

Verwaltungshinweis für den Rat

 Im Einzelfall kann der Vorschlag als Teilfinanzierungsbaustein eingesetzt werden. Künftige Projekkte sollen daran geprüft werden.

Im Bereich der Kulturförderung wurde von der Kulturstiftung der Stadt Trier ein "Wertpapier" für die Kultur aufgelegt. Diese „Kulturaktien“ präsentieren die Stadt Trier in einzigartigen Jahreseditionen und erscheinen stets in Form einer 50- und einer 100-Euro Aktie mit verschiedenen Motiven, jeweils limitiert auf 250 Exemplare.

Da die Kulturaktie jährlich in zwei neuen Editionen von renommierten Trierer Künstlern erscheint, entsteht so mit der Zeit eine exklusive Sammlung zeitgenössischer Kunst in Trier.

Jeder Käufer einer Kulturaktie erwirbt ein wertvolles, limitiertes und handsigniertes Kunstwerk und unterstützt gleichzeitig die Kunst- und Kulturförderung in Trier.

 Ob und inwieweit der Vorschlag zur Finanzierung eines bestimmten Investitionsvorhabens geeignet ist, muss vom Stadtrat im Einzelfall beschlossen werden.

Öffentliche Toiletten

von: krslschie; 11.10.2009; Nummer: 2474
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Zusätzliche Themen
4.064935
Durchschnitt: 1,06 (77mal bewertet)

2004 wurde in Wangen im Allgäu die "Nette Toilette" eingeführt. Die Wangener haben ihre öffentlichen Toiletten abgeschafft und mit interessierten Gastronomiebetrieben vereinbart, dass sie ihre Toiletten gegen eine monatliche Zahlung von 30 € öffentlich zugänglich machen. Die Stadt spart dabei die Einrichtung/ Instandhaltung der Toiletten und alles, was noch damit zusammenhängt. Die teilnehmenden Gastronomiebetriebe werden mit einem Aufkleber an der Tür gekennzeichnet. So weit ich weiß wurden hier gute Erfahrungen gemacht, so dass viele Städte das System übernommen haben. Problematisch sehe ich dabei die Bindung an die Öffnungszeiten der Lokale. Vielleicht gäbe es aber auch die Möglichkeit einer Kombination aus "netter" und öffentlicher Toilette.

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Verwaltungshinweis für den Rat

Das Gespräch mit den Gastronomiebetreibern ist zu suchen um abzuklären, ob eine entsprechende Akzeptanz besteht.

Öffentliche Beleuchtung

von: hamm; 12.10.2009; Nummer: 2514
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Verkehr, Auto, LKW, Krad
4.015875
Durchschnitt: 1,02 (63mal bewertet)

Die Stadt sollte die Beleuchtung von Strassen, Verkehrsampeln und öffentlichen Gebäuden, wo sie heute von RWE betrieben werden, an die Stadtwerke übertragen. Dabei sind insbesondere effizientere Leuchtmittel einzusetzen (siehe Bundeswettbewerb Strassenbeleuchtung). Flutlichtanlagen sollten darauf überprüft werden, ob sie nicht mit effizienteren Beleuchtungsmitteln ausgestattet werden können.

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Umsetzung

Hinsichtlich einer evtl. Übertragung der städtischen Straßenbeleuchtung sind bereits Gespräche geführt worden. Hier ergeben sich u.a. schwierige Fragestellungen bezüglich Vergaberecht. Die Gespräche und Verhandlungen werden fortgeführt.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die gesamte Strassenbeleuchtung in der Stadt Trier gehört der Stadt Trier bzw. den Stadtwerken Trier. Die Stadtwerke Trier sind als Betreiber für die gesamte Strassenbeleuchtung zuständig. Alle Verkehrsampeln stehen im Eigentum der Stadt Trier. 

Ein Beschluss aus dem Jahr 2007 sieht es vor, dass die Straßenbeleuchtung sukzessive im Zuge der Wartung durch die Stadtwerke Trier auf stromsparende und insektenfreundliche Natriumdampfhochdrucklampen (gelbes Licht) umgestellt wird. Durch diesen Wechsel wird der Energie- und Kostenaufwand um etwa 30 bis 50 Prozent gesenkt. Zusätzliche Kosten entstehen nur bei einer Umrüstung, bei der neben der Lampe auch die Vorschalt- und Zündgeräte angepasst werden müssen. Bei Neuanlagen werden bis zu 50 Prozent Energiekosten eingespart. Besonders bei den Großflächenleuchten, wie sie zum Beispiel auch am Bahnhof stehen, werden die Energiekosten durch eine Umrüstung erheblich reduziert. Die Natriumdampfhochdruckleuchten werden nicht nur in den Zufahrtsstraßen, sondern auch in den Wohngebieten und im Innenstadtbereiche ingesetzt.

Beleuchtung Grundschule Trier-Irsch

von: Sept0500; 14.10.2009; Nummer: 2573
Stadtteil: Irsch; Wirkung: Sparidee; Thema: Schulen
3.931035
Durchschnitt: 0,93 (58mal bewertet)

Öfters brennt dort die ganze Nacht das Licht durch (Toiletten, Klasenräume). Mitten in der Nacht reagiert der außen angebrachte Scheinwerfer auf jedes vorbeifahrende Auto.
Es ist zu überlegen, ob hier nicht eine intelligentere Lichtsteuerung Stromkosten einsparen kann.

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Verwaltungshinweis für den Rat

Das hier geschilderte Problem wurde uns bislang noch nicht mitgeteilt. Dieses Problem macht jedoch deutlich, dass die vor Jahren getroffene Entscheidung die Zahl der Hausmeister massiv zu reduzieren nicht nur Vorteile mit sich bringt.

Wir nehmen uns dieses Problems an und werden versuchen es abzustellen.

Kommentar Ortsbeirat

Der Vorschlag der von der Verwaltung zu diesem Thema ausgesucht wurde hat nach Meinung des Ortsbeirates mit dem Ortsteil TR-Irsch nichts zu tun. Hier haben einige Anwohner einen Mangel der Verwaltung aufgezeigt. Das hier geschilderte Problem ist ein Problem der Behörde und der Schule und / oder des Hausmeisters.

Beschaffungswesen

Bürgervorschlag
von: hamm; 12.10.2009; Nummer: 2518
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Zusätzliche Themen
3.853335
Durchschnitt: 0,85 (75mal bewertet)

Das städtische Beschaffungswesen - von Büromaterialien über Büromaschinen bis hin zum Fuhrpark - soll streng nach ökologischen Kriterien, insbesondere der möglichen Energieeinsparung ausgerichtet werden

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat und die Verwaltung stimmen überein, dass der Vorschlag im Rahmen des städtischen Beschaffungswesens bereits Beachtung findet und diese Bemühungen noch weiter ausgedehnt werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Verwaltung befürwortet die stärkere Berücksichtigung ökologischer Kriterien bei der Beschaffung. Die bisherige Praxis soll intensiviert werden.

Mit Einführung des neuen Druckerkonzeptes zum 1. Januar 2009 wurde die Anzahl der in der Verwaltung eingesetzten Bürogeräte (Drucker, Faxgeräte, Scanner und Kopierer) von ehemals etwa 900 auf rund 500 Bürogeräte reduziert.

Beim Einsatz von Recyclingpapier ist die Stadt Trier seit Einführung der Dienstanweisung zur Verwendung von Recyclingpapier im Mai 2007 auf einem guten Weg. Lag der Anteil an Recyclingpapier im Jahr 2007 noch bei rund 50 % wurde dieser im Jahr 2008 auf rund 80 % gesteigert. Damit gehört Trier zu den Top-3-Aufsteigern Deutschlands im Papieratlas 2009.

Mit den seit einigen Jahren in der Verwaltung eingesetzten Steckdosenleisten mit Kippschalterfunktion können die Mitarbeiteden der Stadtverwaltung Bürogeräte nach Dienstschluss ausschalten. Dies reduziert den Energieverbrauch.

Namensvergabe der Arena Trier

von: Micha150; 14.10.2009; Nummer: 2571
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Einnahme; Thema: Sport
3.547945
Durchschnitt: 0,55 (73mal bewertet)

Warum bekommt die Arena Trier nicht einen Sponsornamen?

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Ein Namensgeber wird intensiv gesucht

Verwaltungshinweis für den Rat

Bereits mit Beginn der Planungen der Arena Trier bis zum heutigen Tag läßt die Betreibergesellschaft Castel Trier GmbH mit wechselnden Agenturen, aber auch in Eigenregie nichts unversucht, einen potentiellen Namensgeber zu finden. Problematisch ist jedoch die Tatsache, dass nur wenige regionale Unternehmen hierfür in Frage kommen. Diese engagieren sich bereits in anderen Bereichen derart stark, dass für sie ein solches umfangreiches und aufwändiges Sponsoring nicht in Betracht kommt.

Die Stadt Trier als Gesellschafter (70%) wirkt darauf hin, dass sich die Castel Trier GmbH weiterhin aktiv um einen Namensgeber bemüht.

Fuhrpark der SWT

von: hamm; 12.10.2009; Nummer: 2523
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Energie
3.54321
Durchschnitt: 0,54 (81mal bewertet)

Die Stadtwerke sollten ihren gesamten Fuhrpark schrittweise, aber von außen deutlich erkennbar, auf Elektroautos umstellen

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat befürwortet die Umsetzung des Vorschlages. Die Möglichkeiten der Einflussnahme durch die Stadt Trier auf Entscheidungen der Stadtwerke Trier ergeben sich nur über die Vertreter des Stadtrates in den jeweiligen Gremien.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Entscheidung über die Ausgestaltung des Fuhrparks wird vom Vorstand in Zusammenarbeit mit dem Fuhrparkmanagement und dem Verkehrsbetrieb getroffen.

Die Bundesregierung hat Förderprogramme zur Erprobung und Unterstützung der Elektromobilität in Deutschland aufgelegt.

  • Ein Programm gilt für Omnibusse und unterstützt die teilelektrische Motorisierung mittels Hybridtechnologie.
  • Ein Programm in Höhe von 500 Millionen Euro soll die Elektromobilität in Modellregionen erforschen und in der Praxis erproben.

In den nächsten Jahren ist mit der schrittweisen Einführung der Elektromobilität auf dem Pkw-Sektor in Deutschland zu rechnen. Transporter, Busse und Lkws sind mit den heutigen technischen Möglichkeiten (Problem der Energiespeicherung) noch nicht darstellbar. Bereits in der Vorerprobungsphase der Fahrzeuge und der Tankstelleninfrastruktur haben sich die SWT in zwei Arbeitskreisen zur Integration der Elektromobilität bei Stadtwerken eingebracht. Derzeit werden in Zusammenarbeit mit externen Fachbüros und verschiedenen Energieversorgungsunternehmen sowie der Automobilindustrie und Forschungsanstalten erste Umsetzungsmöglichkeiten erörtert. Dabei gestaltet sich die Anschaffung von Elektrofahrzeugen aufgrund fehlender Liefermöglichkeiten sehr schwierig. Es ist jedoch damit zu rechnen, dass ab zirka 2011 erste Fahrzeuge im Kleinwagensektor angeboten werden.

Sobald die erforderliche Technik und die dazu gehörende Infrastruktur marktfähig sind und angeboten werden, wollen sich die SWT der Thematik nähern. Zu berücksichtigen sind die derzeit noch sehr hohen Anschaffungskosten von zirka 30.000 Euro pro Pkw in der Kleinwagenklasse.

Schulen - Gebäudeprogramm

von: konstantinus; 12.10.2009; Nummer: 2506
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Schulen
3.523075
Durchschnitt: 0,52 (65mal bewertet)

Angesichts der maroden Finanzen ist eine Sicherung / Verbesserung der Qualität von Schulgebäuden nur durch eine Verringerung der Anzahl möglich.Die Konsequenz: Zusammenlegung von Schulen, die nicht ausgelastet sind. Veräußerung aufgegebener Gebäude. Verwendung der Mittel in anderen Schulgebäuden. Weniger ist Mehr!

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Verwaltungshinweis für den Rat

Der Vorschlag zur Zusammenlegung von nicht ausgelasteten Schulen und des Verkaufs der nicht mehr benötigten Schulimmobilien sind beispielhafte Bestandteile der neuen Schulentwicklungsplanung bzw. des neuen Schulentwicklungskonzeptes 2020+. Die vollständige Verwendung der eventuellen Verkaufserlöse zur Sanierung der übrigen Schulgebäude ist auch der Wunsch des Schuldezernates der Stadt Trier. Zur Zeit widerspricht dies jedoch der Auflage der ADD Trier - Kommunalaufsicht - wonach die Stadt Trier die Hälfte der freien Verkaufserlöse zur Reduzierung des Schulden zu verwenden hat.

Alle pädagogischen Angebote aufgegebener Schulen sollen hierbei aber erhalten bleiben und auf aufnehmende Schulen übertragen werden. Die Qualität und das Angebot der verbleibenden Schulen soll sich im Ergebnis erhöhen.

 Es ist aber letztlich eine politische Entscheidung, ob die notwendige Finanzierung zur Sicherstellung und Bestandserhaltung beziehungsweise Weiterentwicklung der schulischen Angebote so erreicht wird oder andernfalls bei einem Bestandsschutz durch erhebliche zusätzliche Mittel zum Beispiel durch eindeutige Schwerpunktsetzung und Erhöhung im Schulsektor durch Umschichtung im städtischen Haushalt aus anderen Bereichen (das heißt aber Verzicht oder Reduzierung von Projekten in anderen Bereichen).   

 

Zusammenlegung von Schulen

von: dagobert; 04.10.2009; Nummer: 2363
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Schulen
3.3375
Durchschnitt: 0,34 (80mal bewertet)

Zusammenlegung von Schulen in räumlicher Nachbarschaft, Verkauf der Schulimmobilien, Verwendung der Verkaufserlöse zur Sanierung der übrigen Schulgebäude

Status der Umsetzung

Rat stimmt zu

Ergebnis des Rates

Der Vorschlag wird im Rahmen des Schulentwicklungskonzept Trier 2020 +  diskutiert.

Verwaltungshinweis für den Rat

Der Vorschlag zur Zusammenlegung von Schulen in räumlicher Nachbarschaft und des Verkaufs der nicht mehr benötigten Schulimmobilien sind beispielhafte Bestandteile der neuen Schulentwicklungsplanung bzw. des neuen Schulentwicklungskonzeptes Trier 2020+. Die Verwendung der eventuellen Verkaufserlöse zur Sanierung der übrigen Schulgebäude ist auch der Wunsch des Schuldezernates der Stadt Trier. Zur Zeit widerspricht er jedoch der Auflage der ADD Trier - Kommunalaufsicht -, wonach die Stadt Trier die Hälfte der freien Verkaufserlöse zur Reduzierung der Schulden zu verwenden hat.

Vergleiche den Vorschlag: Schulen - Gebäudeprogramm