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Ausbau des Rad- und Fußwegenetzes

von: Bürgergutachten; 13.06.2009; Nummer: 1753
Stadtteil: Trier-Nord; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
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Der Ausbau der Fuß- und Radwege soll vor allem zur Verkehrsvermeidung beitragen.

Status der Umsetzung

in Planung

Umsetzung

Das Radverkehrskonzept liegt im Entwurf vor. Integration in gesamtes Mobilitätskonzept 2020 läuft. Beschlussfassung im Rahmen deses Konzeptes vorgesehen. Einzelne Maßnahmen werden vorab bereits konkret geplant und sind im Haushaltsplan eingestellt z.B. Lückenschluss Radweg Spitzmühle, Radwege Loebstraße / Aulstraße / Herzogenbuscher Straße, Radfahrerquerung Ascoli-Piceno-Straße, Fortsetzung Hochwald-Ruwertal-Radweg im Bereich ehemaliger Bahnhof Ruwer....)

Verwaltungshinweis für den Rat

Derzeit wird ein Radverkehrskonzept erarbeitet und im Jahr 2010 werden darüber hinaus auch grundsätzliche Aussagen zu Verbesserungsmöglichkeiten im Bereich des Fußgängerverkehrs erarbeitet. Diese werden im Rahmen des Mobilitätskonzeptes unter Abwägung mit den Belangen der ebenfalls zu berücksichtigenden sonstigen Verkehrsträger in ein Integriertes Handlungskonzept münden.

Nach Abschluss der Arbeiten und Beschluss des Konzeptes durch den Stadtrat können anschließend sukzessive einzelne Maßnahmen entsprechend ihrer Priorität konkret geplant, in den Haushalt eingestellt und zur konkreten Umsetzung gebracht werden.

Kommentar Ortsbeirat

Der Ortsbeirat Trier-Nord stimmt der Maßnahme zu.

Durchgehender Fahrradweg Kürenzerstr - Nordallee - Katharinenufer

von: Sniff; 06.10.2009; Nummer: 2387
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
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Bisher gibt es keinen durchgehenden Fahrradweg von der Kürenzerstraße in die Nordallee und innerhalb der Nordallee. Ebenso fehlt eine Verbindung von der Nordalle zum Katharinenufer. Deshalb sind die vorhandenen Wege nicht nutzbar oder erfordern einen gefährlichen Wechsel von Fahrradweg auf die Straße.

In dieser Weise wäre es generell angebracht in Trier die Verkehrsführung für Fahrradwege zu überprüfen und vorhandene Fahrradwegstücke zu verbinden. Hierzu sind häufig keine teuren Investitionen erforderlich sondern zumeist lediglich Markierungen. Fahrradfahrer brauchen eigene Wege zum Fahren oder zumindestens sollte für alle Verkehrsteilnehmern ersichtlich sein, wo Fahrräder (sicher) fahren können/sollen!

Außerdem wäre es nicht nur für Fahrradfahrer sicherer, sondern auch für Rollstuhlfahrer angenehmer, wenn vorhandene abgeflachte Bordsteine von Fußgänger- und Fahrradwegen an den Straßenübergängen ebenerdig wären. Als Beispiel lässt sich hier die Kohlenstraße gegenüber des Einkaufszentrums nennen. Relativ neue Gehwege, z.T. mit Fahrradweg, und dennoch haben die Bordsteine an den Straßenübergängen eine Höhe von 5-10cm.

Status der Umsetzung

in Planung

Umsetzung

Für den Bereich Anbindung an das Katharinenufer liegt eine Vorplanung für den Ausbau eines Radwegs Schießgraben von Ostallee bis Uferstraße vor. Anfang 2010 wurde hierfür ein Antrag auf Zuwendnungen nach dem Investitionsstockprogramm gestellt. Eine Bewilligung liegt bis dato nicht vor. Weitere Planungen in dem restlichen Bereich sind abhängig von den Ergebnis-Konzepten aus den Projekten "Umgestaltung Bahnhofsvorplatz" und "Wettbewerb Porta-Nigra-Platz".

Verwaltungshinweis für den Rat

Sämtliche in dem Vorschlag benannten Bereiche stellen Schwerpunkte der Planungen der Stadt dar.

Neben dem vorgesehenen Ausbau der Kürenzer Straße im Zuge des so genannten Moselbahndurchbruchs (bei welchem geeignete Radverkehrsanlagen mit eingeplant werden; Planungskosten sind im Haushaltsentwurf 2010 eingeplant; ab 2011 ist die Maßnahme im Investitionshaushalt eingeplant), ist gemäß dem in Aufstellung befindlichen Radverkehrskonzept insbesondere die Verbindung zwischen Hauptbahnhof und Porta Nigra dringend zu verbessern. Hierzu werden im Rahmen des Radverkehrskonzeptes konkrete Maßnahmen zur kurzfristigen Verbesserung vorgeschlagen.

Darüber hinaus werden auch im Rahmen der mittel- bis langfristigen Überlegungen zur Bahnhofumfeldgestaltung sowie dem Wettbewerb zur Neugestaltung des Porta-Nigra-Umfeldes die Belange des Radverkehrs berücksichtigt.

Auch der Bereich Schießgraben, der ebenfalls auf der hier genannten Verbindung liegt – stellt gemäß Entwurf des Radverkehrskonzeptes einen besonders wichtigen Lückenschluss im Radverkehrsnetz dar. Da hier bereits ein Fußweg vorhanden ist, ist diese Maßnahme mit relativ wenig Aufwand umsetzbar.

Ebenso werden im Radverkehrskonzept zahlreiche weitere Maßnahmen vorgeschlagen, die mit relativ geringem finanziellem Aufwand umsetzbar sind. Auch die Absenkung von Bordsteinen ist dabei eine von vielen vorgeschlagenen Maßnahmen – allerdings eine, die in der Summe relativ teuer ist. Zudem sind hierbei auch die Belange von sehbehinderten Menschen sowie auch Aspekte der Wasserführung mit zu berücksichtigen.

Eine Priorisierung einzelner Maßnahmen erfolgt im Jahr 2010 im Rahmen der Erarbeitung des Mobilitätskonzeptes Trier 2020. Daran anschließend sind dann konkrete Maßnahmen zu planen und die Finanzierung sicher zu stellen.

Anbindung des Moselradweges an den Ruwertalradweg

von: bridget; 11.10.2009; Nummer: 2465
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
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Momentan endet der Moselradweg am Verteilerkreis und man kann nur über die Löbstraße (für Fahrradfahrer eine höchst gefährliche Straße) den Ruwertalradweg erreichen. Diese Teilstrecke müsste radwegemäßig ausgebaut werden, um für Fahradfahrer eine sichere und attraktivere Anbindung zu schaffen (auch für den Fahrradtourismus sicher nicht uninteressant).

Status der Umsetzung

in Planung

Umsetzung

Die Anbindung des Moselradweg an den Ruwertalradweg ist im Zuge der Maßnahmen "Ausbau der Loebstraße" und "Radweg Ruwer" geplant. Es ist vorgesehen und im Haushaltsplan 2010/2011 eingeplant, den Ruwertalradweg auf den ehemaligen Gleisanlagen im Bereich des alten Bahnhofs Ruwer bis zum nächsten Bahnübergang fortzuführen. Von der Stadtseite ist geplant, im Bereich der Loebstraße den Radweg bis zur Eisenbahnbrücke Pfalzel fortzusetzen. Der dann verbleibende Lückenschluss zwischen Eisenbahnbrücke und Bahnübergang Ruwer kann vorläufig über den Bereich Kläranlage und Grüneberg bis zum Bahnübergang umfahren werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

Der Maßnahme wird auch im Rahmen des derzeit in Aufstellung befindlichen Radverkehrskonzeptes eine hohe Priorität zuerkannt. Sie sollte daher bevorzugt umgesetzt werden.

Als Zwischenlösung zum Neubau eines Zweirichtungsradwegs auf dem ehemaligen Moselbahngleis kommt auch die Markierung von Radfahr- bzw. Schutzstreifen auf der Ruwerer Straße in Frage. Die Weiterführung in Richtung Innenstadt erfolgt über die Straße Am Grüneberg und von dort aus alternativ über die Metternichstraße (Schutzstreifen vorhanden) oder die Loebstraße. Im Bereich der Loebstraße liegen fertige Planungen für einen Zweirichtungsradweg vor. Die Abstimmung mit den Belangen der Anlieger läuft.

Kommentar Ortsbeirat

Ortsbeirat Trier-Nord: Beim Neuausbau der Loebstraße soll ein Radweg bis zur Pfalzeler Brücke erstellt werden.

Einnahmevorschlag: Parkraum bewirtschaften

von: gitta73; 27.09.2009; Nummer: 2276
Stadtteil: Tarforst; Wirkung: Einnahme; Thema: Verkehr, Auto, LKW, Krad
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Man spricht soviel von Gerechtigkeit: wir haben wegen der Autoabstellmöglichkeiten damals beim Kauf des Grundstücks und Bau des Hauses vier Autoabstellmöglichkeiten auf unserem Grundstück geschaffen, so dass bei uns kein zum Hause gehöriges Auto auf der öffentlichen Straße abgestellt werden muss. Jetzt sehe ich überall in unseren Wohnstraßen hier oben, dass nachts überall am Straßenrand Autos abgestellt werden, ohne dass die Leute dafür extra eine Gebühr zu zahlen hätten, während wir jährlich Grundsteuer etc. zahlen müssen für unsere Abstellplätze auf unserem privaten Grundstück. Da erhebt sich doch die Frage, ob es hier nicht angebracht wäre, dass die Dauerparker auf öffentlichen Straßen auch eine Gebühr zahlen müssten - was der Stadt dann auch zugute käme, und mir gerechter erschiene als der jetztige Zustand, wobei der, der sein Auto auf dem eigenen Grundstück abstellt der Dumme ist, der bezahlen muss, und der Nutzer der öffentlichen Straße die Allgemeinheit dafür bezahlen lässt.

Status der Umsetzung

in Planung

Umsetzung

Der erste Vorentwurf des Parkraumkonzepts für die Innenstadt wurde in verschiedenen Arbeitskreissitzungen intensiv erörtert. Voraussichtlich vor der Sommerpause 2010 kann ein Entwurf fertig gestellt werden, der den städtischen Gremien zum Beschluss vorgelegt wird.

Ergebnis des Rates

Der Vorschlag soll im Rahmen des Parkraumkonzeptes geprüft und gegebenenfalls aufgegriffen werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

Derzeit wird im Rahmen des Mobilitätskonzeptes auch ein Parkraumkonzept erarbeitet, in welchem auch Vorschläge bezüglich der künftigen Entwicklung der Parkraumbewirtschaftung enthalten sein werden. Allerdings umfasst das Parkraumkonzept nur die Innenstadt Triers (Mitte, Gartenfeld, Nord und Süd), wo in den letzten Jahren die Parkraumbewirtschaftung sukzessive weiter ausgebaut wurde.

Die gemäß vorliegendem Vorschlag geforderte Ausdehnung der Bewirtschaftung auf andere Stadtgebiete sollte im Rahmen des weiteren Aufstellungsprozesses des Mobilitätskonzeptes im Jahr 2010 grundsätzlich geprüft und diskutiert werden. Allerdings hatte die Diskussion im begleitenden Arbeitskreis bereits für die Innenstadt ein heterogenes Meinungsbild gezeigt, so dass vorgeschlagen wird, zunächst einen Konsens für diesen räumlichen Bereich zu finden und erst in einem nächsten Schritt konkrete Überlegungen zur Ausgestaltung dieses Instruments in den sonstigen Stadtteilen anzustellen.

Kommentar Ortsbeirat

Der Ortsbeirat Tarforst nimmt den Vorschlag zur Kenntnis.