in Prüfung

Billigere und bessere öffentliche Verkehrsmittel

von: Utopia1983; 06.10.2009; Nummer: 2381
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Bus, Bahn
4.376145
Durchschnitt: 1,38 (109mal bewertet)

Ich schlage vor, dass Trier die Busse stärker bezuschusst und dafür wird das Busfahren wesentlich billiger (max. 0,50 Euro eine Fahrt) oder sogar kostenlos. Hierdurch kann der Verkehr in der Stadt stark reduziert werden. Es müsste dann allerdings auch das entsprechende Busangebot geschaffen werden.

Status der Umsetzung

in Prüfung

Ergebnis des Rates

Die Möglichkeiten der Einflussnahme durch die Stadt Trier auf Entscheidungen der Stadtwerke Trier ergeben sich nur über die Vertreter des Stadtrates in den jeweiligen Gremien.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Fahrpreise sind nicht von der Stadt / den Stadtwerken allein festlegbar. Aufgrund der Zugehörigkeit zum Verkehrsverbund Region Trier (VRT) muss die Verbandversammlung des VRT über derartige Vorschläge beschließen. Für 2010 sind die entsprechenden Beschlüsse bereits gefasst.

Von Seiten der Stadt wird derzeit eine einheitliche Position erarbeitet, die den Verbandsgremien als Antrag zur Fortentwicklung des Tarifs für das Jahr 2011 vorgelegt werden soll. Ein entsprechender Beschluss des Stadtrats ist in 2010 zu fassen. Etwaige Defizite müssten aus dem städtischen Haushalt ausgeglichen werden.

Fuß- und Radwegeverbindung über den Hauptbahnhof bauen

von: Bürgergutachten; 13.06.2009; Nummer: 2005
Stadtteil: Kürenz; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Auto, LKW, Krad
4.375
Durchschnitt: 1,38 (168mal bewertet)

Eine Beseitigung der Barriere Hauptbahnhof zum zentralen Bindeglied zwischen den östlichen Stadtteilen könnte Idealerweise durch eine Fußgängerbrücke (Erschließung der Gleise von oben) oder eine separate Fuß- und Radwegebrücke (oder - ggf. billiger - durch Fortführung der bestehenden Fußgängerunterführung) erfolgen.

Status der Umsetzung

in Prüfung

Verwaltungshinweis für den Rat

Um diese Verbindung herzustellen müsste eine Über- oder Unterführung realisiert werden. Da der Zugang zu den Gleisen von der Westseite aus bereits durch eine Unterführung sicher gestellt ist, wäre die zunächst sinnvollste Variante deren Verlängerung in Richtung Osten. In wie weit dies technisch möglich und finanzierbar ist, ist mit der DB AG zu klären.

Eine Überführung hingegen würde im Bereich des vorhandnen Tunnels eine Doppelerschließung bedeuten. Diese Variante wäre sinnvollerweise nur in Zusammenhang mit dem Petrisbergaufstieg realisierbar. Hierzu ist auf eine mögliche zukünftige diesbezügliche Beschlussfassung zu verweisen.

Kommentar Ortsbeirat

Eine Stellungnahme des Ortsbeirates Kürenz liegt nicht vor.

Erneuerbare Energien

von: hamm; 08.10.2009; Nummer: 2416
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: kostenneutral; Thema: Energie
4.352275
Durchschnitt: 1,35 (88mal bewertet)

Die Stadtplanung soll zusammen mit den Stadtwerken geeignete städtische Wohngebiete auswählen, die mit Kraft-Wärme-Kopplung und Nahwärmenetz versorgt werden können. Die SWT können die Anlagen errichten und betreiben und über die Wärmeabgabe finanzieren

Status der Umsetzung

in Prüfung

Ergebnis des Rates

Bei der Aufstellung von Bebauungsplänen wird der Vorschlag bereits angewendet. Für die Umsetzung müssen allerdings immer potentielle Nutzer gefunden werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

Bei der Kraft-Wärme-Kopplung handelt es sich um eine Maßnahme der Steigerung der Energieeffizienz in der Erzeugung von elektrischer Energie bzw. Wärme. Ihr verstärkter Einsatz trägt insofern zum Klimaschutz bei.

Unabhängig von dieser konkreten Maßnahme der Versorgungstechnik ist es Ziel der Stadt Trier, bei der Entwicklung neuer Baugebiete die Möglichkeiten zur Verbesserung der Energieeffizienz generell möglichst weitgehend auszuschöpfen. Eine entsprechende Zielsetzung hat der Stadtrat zum Beispiel für das Baugebiet BU 13 in Tarforst im letzten Jahr formuliert. Für das Baugebiet wird aktuell ein Energiekonzept durch ein externes Planungsbüro erarbeitet.

Auch für den Bereich der Konversion Feyen wird die Erstellung eines Energiekonzeptes angestrebt. Das Ziel einer gesteigerten Energieeffizienz bei der Entwicklung neuer Baugebiete könnte auf der Grundlage einer gesamtstädtischen Strategie ähnlich der „Klimaschutz-Strategie der Stadt Freiburg - Szenarien und Maßnahmenplan“ noch umfassender umgesetzt werden.

Einbahnstraßen als Radweg

von: cmw; 14.10.2009; Nummer: 2558
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: kostenneutral; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.341465
Durchschnitt: 1,34 (82mal bewertet)

Seit 1989 fahre ich jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit, zum Einkaufen, zu Veranstaltungen, etc., da mir der Bus zu teuer ist, ich aber etwas für die Umwelt tun möchte.

Es hat sich zum Thema Radwege einiges getan, dennoch möchte ich, auch aufgrund der verheerenden Berichterstattung im Volksfreund über das Verhalten der Radfahrer in Trier, folgenden Vorschlag machen:

Wenn alle Einbahnstraßen in beiden Richtungen, einige Teile der Fußgängerzone bzw. Busspuren als Radwege ausgewiesen werden könnten, wäre es den Radfahrern möglich, wieder auf mehr Verständnis bei den Autofahrern, bzw. Fußgängern zu treffen.

Vielleicht würde sich dann der Eine oder Andere auch mal wieder aufs Rad schwingen, was dem Stadtbild -vor allem als Universitätsstadt- bestimmt zu Gute käme.

Mit freundlichem Gruß

Ch. Wagner

Status der Umsetzung

in Prüfung

Verwaltungshinweis für den Rat

In Trier sind in der Vergangenheit bereits zahlreiche Einbahnstraßen für Radfahrer im Gegenverkehr geöffnet worden. Bei den noch nicht geöffneten Straßen handelt es sich in der Regel um solche, bei denen aufgrund der räumlichen bzw. Verkehrsverhältnisse (Mindestbreite, Verkehrsaufkommen, Höchstgeschwindigkeit usw.) eine Öffnung gar nicht oder zumindest nicht ohne begleitende (Umbau-) Maßnahmen möglich ist.

Im Rahmen des derzeit in der Aufstellung befindlichen Radverkehrskonzeptes werden allerdings noch einmal die wichtigsten der noch nicht geöffneten Einbahnstraßen überprüft und hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Herstellung eines sinnvollen Radverkehrsnetzes bewertet. Die entsprechenden Vorschläge zur Öffnung weiterer Einbahnstraßen werden im Rahmen des Mobilitätskonzeptes unter Abwägung mit den Belangen der ebenfalls zu berücksichtigenden sonstigen Verkehrsträger in ein Integriertes Handlungskonzept münden.

Die danach verbleibenden Streckenabschnitte, auf denen eine zusätzliche Öffnung sinnvoll und umsetzbar erscheint, sollen anschließend sukzessive konkret geplant, gegebenenfalls (bei Umbaubedarf) in den Haushalt eingestellt und zur Umsetzung gebracht werden.

Grundschule in Pfalzel erhalten

von: Pakistanie; 01.10.2009; Nummer: 2331
Stadtteil: Pfalzel; Wirkung: Ausgabe; Thema: Schulen
4.33831
Durchschnitt: 1,34 (201mal bewertet)

Für den Stadtteil Pfalzel ist es sehr wichtig, dass die Grundschule erhalten bleibt und zur Ganztagesschule erweitert wird.

Status der Umsetzung

in Prüfung

Ergebnis des Rates

Der Vorschlag wird im Rahmen des Schulentwicklungskonzepts Trier 2020 +  diskutiert.

Verwaltungshinweis für den Rat

Der Vorschlag zur Erhaltung der Grundschule Pfalzel mit Erweiterung zu einer Ganztagsschule kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschließend beantwortet werden. Es handelt sich hier um einen Punkt, der die neue Schulentwicklungsplanung bzw. das neue Schulentwicklungskonzept Trier 2020 + betrifft.

Ein Ganztagsschul (GTS)-Angebot an einer Schule ist in erster Linie aber auch eine Frage der Nachfrage nach einem GTS-Angebot durch die SchülerInnen/Eltern an der Schule selbst. Hierbei muss beispielsweise für die Grundschule Pfalzel berücksichtigt werden, dass die benachbarten Grundschulen in Biewer und Ehrang für Nachfrager in diesem Bereich ein GTS-Angebot bereits anbieten.

Kommentar Ortsbeirat

Der Ortsbeirat Pfalzel nimmt den Vorschlag an.

Einbahnstraßen; Öffnen für Fahrradfahrer im Gegenverkehr

von: Steiermark; 09.10.2009; Nummer: 2452
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: kostenneutral; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.33019
Durchschnitt: 1,33 (106mal bewertet)

Die Verwaltung hat dankenswerterweise schon eine schöne Anzahl von Einbahnstraßen für den Fahrradverkehr in Gegenrichtung geöffnet. darüber hinaus bieten sich aber noch weitere Straßen an, die die entsprechenden Kriterien nach StVO erfüllen. Dies sind im einzelnen:

  • die Johannisstraße; Verbindung des Quartiers Olk-Mutterhaus und seine ganzen sozialen Einrichtungen mit dem Zentrum der Altstadt
  • die Kutzbachstraße zwischen Pferdemarkt und Simeonstiftplatz; Verbindung des Bereichs Porta nigra mit dem Berufsschulzentrum
  • der nördliche Abschnitt der Simeonstraße an der Porta nigra, bis zur Umgestaltung des Porta-Nigra-Bereichs
  • das Margaretengässchen zwischen Trevirispassage und Simeonstiftplatz: Umweltspur. Die Busfrequenz auf der vorübergehend eingerichteten Umweltspur in der Christophstraße ist höher!
  • der Simeonstiftplatz bis zur Nordallee
  • die Flanderstraße (Welschnonnenkirche)
  • die Alkuinstraße im Quartier St-Paulin; war früher zugelassen!
  • der östliche Abschnitt der Balthasar-Neumann-Straße (St-Paulin) bis zur Schöndorfer Straße
  • die Gervasiusstraße in Gänze

Diese Anordnung ist im Prinzip kostenneutral (bis auf die Zusatzschilder) und schafft für den stadinternen Fahrradverkehr mehr Transparenz.

Status der Umsetzung

in Prüfung

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat und die Verwaltung stimmen überein, dass der Vorschlag im Rahmen des derzeit in der Aufstellung befindlichen Radverkehrskonzeptes geprüft und möglichst umgesetzt wird.

Verwaltungshinweis für den Rat

Laufendes Geschäft der Verwaltung. Die verkehrsrechtlichen Anordnungen erfolgen durch das Straßenverkehrsamt in staatlicher Auftragsangelegenheit, wenn die rechtlichen und baulichen Voraussetzungen vorliegen. 

In Trier sind in der Vergangenheit bereits zahlreiche Einbahnstraßen für Radfahrer im Gegenverkehr geöffnet worden. Bei den noch nicht geöffneten Straßen handelt es sich in der Regel um solche, bei denen aufgrund der räumlichen bzw. Verkehrsverhältnisse (Mindestbreite, Verkehrsaufkommen, Höchstgeschwindigkeit usw.) eine Öffnung gar nicht oder zumindest nicht ohne begleitende (Umbau-) Maßnahmen möglich ist.

Im Rahmen des derzeit in der Aufstellung befindlichen Radverkehrskonzeptes werden allerdings noch einmal die wichtigsten der noch nicht geöffneten Einbahnstraßen überprüft und hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Herstellung eines sinnvollen Radverkehrsnetzes bewertet.

Die entsprechenden Vorschläge zur Öffnung weiterer Einbahnstraßen werden im Rahmen des Mobilitätskonzeptes unter Abwägung mit den Belangen der ebenfalls zu berücksichtigenden sonstigen Verkehrsträger in ein Integriertes Handlungskonzept münden.

Die danach verbleibenden Streckenabschnitte, auf denen eine zusätzliche Öffnung sinnvoll und umsetzbar erscheint, sollen anschließend sukzessive konkret geplant, ggf. (bei Umbaubedarf) in den Haushalt eingestellt und zur Umsetzung gebracht werden.

 

  • Johannisstraße: könnte grundsätzlich nach Abstimmung geöffnet werden 
  • Kutzbachstraße: Straßenbreite reicht nicht aus 
  • der nördliche Abschnitt der Simeonstraße an der Porta Nigra, bis zur Umgestaltung des Porta-Nigra-Bereichs: grundsätzliche Öffnung möglich. Dies wird jedoch im Rahmen des Wettberwerbs Porta-Nigra-Platz und im Rahmen des Radverkehrskonzept überprüft. 
  • Margaretengässchen zwischen Trevirispassage und Simeonstiftplatz: wie vor Simeonstiftplatz bis zur Nordallee: Kriterien nicht erfüllt: Verkehrsaufkommen, Tempo 50, Busverkehr, Taxen. 
  • Flanderstraße: Kriterien nicht erfüllt – hier: In Abschnitten nicht breit genug 
  • Alkuinstraße: Öffnung wäre zu überprüfen 
  • östlicher Abschnitt der Balthasar-Neumann-Straße: hier ergibt sich das Problem, dass der Radfahrer in die Signalisierung eingebunden werden müßte 
  • Gervasiusstraße in Gänze: grundsätzlich Öffnung möglich. Muß überprüft werden.

 

Kommentar Ortsbeirat

Der Ortsbeirat Trier-Nord weist auf die Gefährlichkeit dieser Regelung in der Peter-Friedhofen-Straße zwischen Lindenstraße und Remigiusstraße hin. Hier ist die Fahrbahn sehr schmal und es kommt immer wieder zu Konflikten zwischen Rad- und Autofahrern. Dem könne evtl. mit einem Verkehrsschild entgegengewirkt werden, das die Autofahrer auf entgegenkommende Radfahrer aufmerksam macht.

Gleiche Probleme werden bei einer Öffnung der Alkuinstraße und der Balthasar-Neumann-Straße, östlicher Abschnitt, gesehen.

Mehr Sitzmöglichkeiten insbesondere für ältere Menschen in der Innenstadt

von: Neubürger; 12.10.2009; Nummer: 2490
Stadtteil: Trier-Mitte-Gartenfeld; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.302085
Durchschnitt: 1,30 (96mal bewertet)

Insbesondere im Bereich von der Glockenstraße bis zum Kornmarkt gibt es keine altengerechten Sitzplätze. Nicht jeder hat die finanziellen Mittel zur Verfügung, das gastronomische Angebot zum Ausruhen zu nutzen

Status der Umsetzung

in Prüfung

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Möglichkeiten weitere Sitzbänke in der Fußgängerzone aufzustellen sind auf Grund unterschiedlicher Interessen sehr eingeschränkt. Die Abstimmung neuer Bankstandorte mit den Beteiligten erfordert Zeit und wird im Baudezernat geprüft.

Kommentar Ortsbeirat

Der Vorschlag wird vom Ortsbeirat Trier-Mitte unterstützt.

Hochbunker mit Photovoltaikanlage ausstatten

von: bridget; 28.09.2009; Nummer: 2291
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Einnahme; Thema: Energie
4.293105
Durchschnitt: 1,29 (116mal bewertet)

Trier sollte eine Vorreiterrolle in der Nutzung von Alternativenergien einnehmen und dies an herausragender Stelle deutlich machen. Der Hochbunker ist durch seine Bauart und Lage (Ausrichtung zur Sonne) hierfür ein geeignetes Objekt. Dies würde auch optisch eine Aufwertung des Gebäudes bedeuten.

Status der Umsetzung

in Prüfung

Ergebnis des Rates

Der Vorschlag wird im Rahmen der Erstellung eines Gesamtkonzeptes zur Energieversorgung des Rathauses weiter geprüft.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Stadt Trier ist sich ihrer Vorreiterrolle in der Nutzung von Alternativenergien bewusst und berücksichtigt bei der Planung von Baumaßnahmen diese Zielsetzung. So wurden bereits Photovoltaikanlagen auf den Gebäuden Humboldt-Gymnasium und Friedrich-Wilhelm Gymnasium realisiert, weitere Anlage befinden sich im Planungsstadium.

Bei der Frage, ob eine Installation auf dem Hochbunker am Augustinerhof möglich ist, müssen zunächst folgende Punkte und Faktoren geklärt werden:

  • der Hochbunker steht unter Denkmalschutz; gegebenenfalls ist ein besonderes Prüfverfahren erforderlich,
  • der Dachaufbau befindet sich in einem sanierungsbedürftigen Zustand
  • welche Sicherungsmaßnahmen wären erforderlich, um den Aufbau zunächst so herzurichten, dass keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung von dem Bauwerk ausgeht 
  • anhand einer Wirtschaftlichkeitsuntersuchung müsste eine Kosten / Nutzen Analyse erstellt werden

Verlängerung des Radweges vom Hauptbahnhof bis zur Paulinstraße

von: Neubürger; 12.10.2009; Nummer: 2488
Stadtteil: Trier-Mitte-Gartenfeld; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.28409
Durchschnitt: 1,28 (88mal bewertet)

Insbesondere für Radtouristen ist die Verbindung vom Bahnhof zur Porta gefährlich. Für mich ist es unverständlich, dass hier kein Radweg vorhanden ist, da vor allem in den Urlaubszeiten viele Touristen mit dem Rad vom Bahnhof zur Porta fahren. Täglich kann man beobachten, wie Radfahrer vom Autoverkehr gefährdet werden.

Status der Umsetzung

in Prüfung

Verwaltungshinweis für den Rat

Gemäß dem in Aufstellung befindlichen Radverkehrskonzept ist insbesondere die Verbindung zwischen Hauptbahnhof und Porta Nigra dringend zu verbessern. Hierzu werden im Rahmen des Radverkehrskonzeptes konkrete Maßnahmen zur kurzfristigen Verbesserung vorgeschlagen.

Darüber hinaus werden auch im Rahmen der mittel- bis langfristigen Überlegungen zur Bahnhofumfeldgestaltung sowie dem Wettbewerb zur Neugestaltung des Porta-Nigra-Umfeldes die Belange des Radverkehrs berücksichtigt. Eine Priorisierung einzelner Maßnahmen erfolgt im Jahr 2010 im Rahmen der Erarbeitung des Mobilitätskonzeptes Trier 2020. Daran anschließend sind konkrete Maßnahmen zu planen und die Finanzierung sicher zu stellen.

Kommentar Ortsbeirat

Der Vorschlag wird vom Ortsbeirat Trier-Mitte unterstützt.

Mehr Einbahnstraßen für Radfahrer freigeben

von: Anwohner; 08.10.2009; Nummer: 2433
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: kostenneutral; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.27778
Durchschnitt: 1,28 (108mal bewertet)

Alle Einbahnstraßen sollten geprüft werden, ob sie für den Radverkehr in Gegenrichtung freigegeben werden können. Warum sollte es z. B. in der Johannisstraße nicht möglich sein dies umzusetzen?

Status der Umsetzung

in Prüfung

Verwaltungshinweis für den Rat

In Trier sind in der Vergangenheit bereits zahlreiche Einbahnstraßen für Radfahrer im Gegenverkehr geöffnet worden. Bei den noch nicht geöffneten Straßen handelt es sich in der Regel um solche, bei denen aufgrund der räumlichen bzw. Verkehrsverhältnisse (Mindestbreite, Verkehrsaufkommen, Höchstgeschwindigkeit, Busverkehr, Parkplatzsituation usw.) eine Öffnung gar nicht oder zumindest nicht ohne begleitende (Umbau-) Maßnahmen möglich ist.

Im Rahmen des derzeit in der Aufstellung befindlichen Radverkehrskonzeptes werden allerdings noch einmal die wichtigsten der noch nicht geöffneten Einbahnstraßen überprüft und hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Herstellung eines sinnvollen Radverkehrsnetzes bewertet.

Die entsprechenden Vorschläge zur Öffnung weiterer Einbahnstraßen werden im Rahmen des Mobilitätskonzeptes unter Abwägung mit den Belangen der ebenfalls zu berücksichtigenden sonstigen Verkehrsträger in ein Integriertes Handlungskonzept münden. Die danach verbleibenden Streckenabschnitte, auf denen eine zusätzliche Öffnung sinnvoll und umsetzbar erscheint, sollen anschließend sukzessive konkret geplant, ggf. (bei Umbaubedarf) in den Haushalt eingestellt und zur Umsetzung gebracht werden. Siehe Anmerkungen zum Vorschlag Nr. 2558 und 2452.

Verbessertes Mobilitätskonzept - Park & Ride zur Entlastung der Bitburger Str. / Citybahn nach Lux.

von: maeri; 16.10.2009; Nummer: 2682
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Bus, Bahn
4.272725
Durchschnitt: 1,27 (66mal bewertet)

Im Rahmen des Mobilitätskonzeptes 2020 Verbesserung des Verkehrsanbindung mit der Bahn nach Luxemburg um den tagtäglichen Pendlerverkehr zu reduzieren.

Ebenfalls bietet es sich an, an der Bitburger Straße in der Nähe der Autobahnabfahrt ein Park & Ride System vorzusehen, dass die Belastung der Innenstadt insbesondere an "verkehrsreichen" Tagen (Feiertage in Luxemburg, Veranstaltungstagen etc.) reduziert und den Verkehr bereits vor der Stadt abfängt. Kilometer langer Stau bzw. Stop and go-Verkehr mit hohen Belastungen für die Umwelt würden so vermieten.

Status der Umsetzung

in Prüfung

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Bahnverbindung nach Luxemburg steht nicht in der unmittelbaren Entscheidungskompetenz des Trier Stadtrates.

Allerdings setzt sich auch die Stadt stark für eine Verbesserung dieser wichtigen Verbindung ein. Dies geschieht im Rahmen kontinuierlicher Abstimmungen mit Verkehrsverbund VRT, Deutscher Bahn AG, Zweckverband SPNV-Nord und dem zuständigen Fachministerium sowie dem Nachbarland Luxemburg.

Bei einem Abstimmungstermin zwischen Deutscher Bahn, ZV SPNV-Nord, Ministerium und der Stadt im Oktober 2009 wurde das weitere Vorgehen in Sachen Regionalbahn Trier besprochen, wobei die verbesserte Anbindung an Luxemburg über die zu reaktivierende Westtrasse eine wichtige Rolle spielte.

Diesbezüglich wurde über die grundsätzliche Möglichkeit eines alternativen Finanzierungsmodells für die Westtrasse gesprochen, welches die finanziellen Möglichkeiten der Stadt berücksichtigen soll. Neben entsprechenden Abstimmungen mit den genannten Akteuren sowie der weiteren grundsätzlichen Unterstützung diesbezüglicher Projekte, wird sich die Stadt auch im Rahmen des in der Aufstellung befindlichen Mobilitätskonzeptes in starkem Maße mit den Verkehrsbeziehungen in das Großherzogtum beschäftigen und hierfür Verbesserungs- bzw. Lösungsmöglichkeiten aufzeigen.

Hierbei spielt auch das Thema Park&Ride eine wichtige Rolle. Konkrete Entscheidungen können erst nach der Erarbeitung und Beschlussfassung über diese abgestimmte Gesamtstrategie im Verkehrsbereich getroffen werden.

ÖPNV tageweise zum Nulltarif

von: hamm; 08.10.2009; Nummer: 2421
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: kostenneutral; Thema: Verkehr, Bus, Bahn
4.257425
Durchschnitt: 1,26 (101mal bewertet)

Die Stadt soll mit den SWT die Möglichkeit untersuchen, den ÖPNV im Nulltarif anzubieten. Das könnte zunächst an nur einem Tag in der Woche, z.B. am Samstag, versucht werden. Mit dem Einzelhandelsverband und der City-Initiative wäre zu prüfen, ob von dort Finanzierungsbeiträge geleistet werden können (z.B. statt Parkticket ein Busticket)

Status der Umsetzung

in Prüfung

Ergebnis des Rates

Die Möglichkeiten der Einflussnahme durch die Stadt Trier auf Entscheidungen der Stadtwerke Trier ergeben sich nur über die Vertreter des Stadtrates in den jeweiligen Gremien

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Fahrpreise sind nicht von der Stadt / den Stadtwerken allein festlegbar. Aufgrund der Zugehörigkeit zum Verkehrsverbund Region Trier (VRT) muss die Verbandversammlung des VRT über derartige Vorschläge beschließen. Für 2010 sind die entsprechenden Beschlüsse bereits gefasst.

Von Seiten der Stadt wird derzeit eine einheitliche Position erarbeitet, die den Verbandsgremien als Antrag zur Fortentwicklung des Tarifs für das Jahr 2011 vorgelegt werden soll. Ein entsprechender Beschluss des Stadtrats ist in 2010 zu fassen.

Falls die Mindereinnahmen nicht durch externe Partner übernommen werden sollten, müssten etwaige Defizite aus dem städtischen Haushalt ausgeglichen werden.

Professionelle Regenwassernutzung in allen öffentlichen Gebäuden, zumindest aber im Moselstadion

von: okopsch; 29.09.2009; Nummer: 2298
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Zusätzliche Themen
4.247425
Durchschnitt: 1,25 (97mal bewertet)

Fast alle öffentliche Gebäude zeichnen sich dadurch aus, dass enorm viel Wasser für Toilettenspülungen (Schulen), Reinigung (Feuerwehr) oder Bewässerung (Friedhöfe, Moselstadion) verbaucht wird. Bislang wird kostbares und vor allem teures Trinkwasser dazu genutzt. Die Nutzung von (weichem) Regenwasser wäre hier sicher in vielen Fällen die sinnvollere Alternative. Würden zumindest in den Bereichen wo auch noch große, geeignete Dachflächen vorhanden sind, wie z.B. Moselstadion professionelles Regenwassermanagement betrieben, würden sich sicherlich erhebliche Kosteneinsparungspotentiale ergeben.

Status der Umsetzung

in Prüfung

Verwaltungshinweis für den Rat

Neben den rein formalen Gegebenheiten, die einer möglichen Realisierung im Ergebnis aber nicht entgegenstehen würden, ist letztlich die Frage der Wirtschaftlichkeit von Bedeutung.

Was Schulen, Verwaltungsgebäude etc. anbelangt, kommt Regenwasser faktisch nur für die WC Spülung in Betracht. Hier müssten in Abhängigkeit von den „Benutzungen“ Berechnungen der Wirtschaftlichkeit für jedes Objekt als Entscheidungsgrundlage für Verwaltung und Rat angestellt werden. (Investitionskosten für das Zisternenbauwerk, doppeltes Leitungsnetz für Kaltwasser, etc.)

Vergleich:                        Kosten Wasser           Kosten Abwasser    zusammen

Wasserbezug 80 cbm          135,20 €                     122,40 €              257,60 €

bei RW Nutzung                      0,00 €                     122,40 €              122,40 €

Für Sportstätten- und Friedhofsbewässerung (mit Ausnahme der vorhandenen Dusch-/WC Anlagen) werden regelmäßig keine Kanalbenutzungsgebühren erhoben, so dass hier der Trinkwasserbezug „theoretisch“ weitgehend entfallen könnte. Faktisch besteht bei diesen Anlagen aber insbesondere im Sommer ein großer Bewässerungsbedarf, wenn die Zisternen leer sind bzw. sich nicht mehr füllen und dann doch Frischwasser „nachgetankt“ werden muss. Weiter ist bei diesen Objekten zu berücksichtigen, dass das Verhältnis Freiflächenanteil / Regenwassersammelfläche extrem ungünstig ausfällt.

Modellrechnung: Im Bereich der Stadt Trier fallen durchschnittlich ca. 800 mm Regen bzw. 0,8 cbm/Jahr/qm, das sind je 100 qm  befestigter Fläche =  80 cbm Regenwasser/Jahr, die als Frischwassersubstitution prinzipiell zur Verfügung stehen würden.  

Fazit: Regenwassernutzung ist sicher sinnvoll, aber nur da, wo sie sich wirtschaftlich darstellen lässt. Bekanntlicherweise haben wir in Deutschland kein Trinkwasserproblem. Im Gegenteil: rückläufige Verbräuche führen bei hohen Fixkostenanteilen von Wasser und Abwasser zwangsläufig zu Einheitspreiserhöhungen.

Ausbau der Regionalbahn forcieren

von: Bürgergutachten...; 13.06.2009; Nummer: 1800
Stadtteil: Trier-Süd; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Bus, Bahn
4.243245
Durchschnitt: 1,24 (148mal bewertet)

Die Regionalbahn muss weiter forciert werden

Status der Umsetzung

in Prüfung

Umsetzung

Bezüglich der bautechnischen Vorprüfung der Einfädelung der Westtrasse im Bereich HP Hafenstraße wurden bereits intensive Abstimmungen durchgeführt. Eine Machbarkeitsstudie / Potenzialanalyse ist von Seiten des ZV SPNV-Nord beauftragt. Auch die Überlegungen bezüglich eines alternativen Finanzierungsmodells laufen beim ZV SPNV-Nord.

Verwaltungshinweis für den Rat

Im Rahmen des Regionalbahnkonzeptes laufen aktuell Gespräche mit der DB AG, dem Zweckverband SPNV-Nord und dem zuständigen Landesministerium. Der zügige Bau eines nächsten Haltepunktes wird von den genannten Stellen unterstützt und ist auch von Seiten der Stadt vorzubereiten.

In diesem Zusammenhang ist auch die angestrebte Reaktivierung der Schienenwesttrasse zu beachten. Bei einem entsprechenden Abstimmungstermin zwischen den genannten Stellen im Oktober 2009 wurde folgende weitere Vorgehensweise in Sachen Regionalbahn Trier inklusive Westtrasse vereinbart:

  • Erstellen einer Machbarkeitsstudie / bautechnische Vorprüfung der Einfädelung der Westtrasse im Bereich HP Hafenstraße (bis Frühjahr 2010) durch den ZV SPNV-Nord.  
  • Anschließend Durchführung einer eisenbahnbetriebswissenschaftlichen Untersuchung durch DB Netz AG.  
  • Vorlage einer Potenzialanalyse und Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung der Westtrasse bis Sommer 2010 durch den ZV SPNV-Nord.  
  • Konkretisierung der Überlegungen bezüglich eines alternativen Finanzierungsmodells für die Westtrasse durch den ZV SPNV-Nord.  
  • Herbeiführung eines Stadtratsbeschlusses bezüglich der Priorisierung und Umsetzung eines nächsten Haltepunktes auf der Hauptstrecke bis Frühjahr 2010. 
  • Anschließend bautechnische Planung dieses Haltepunktes (Leistungsphase 1+2), Förderantrag usw. durch die Stadtverwaltung. Ziel: Baubeginn Haltepunkt in 2012. 

Über die genannte Vorgehensweise sowie die Entscheidung bezüglich des nächsten zu realisierenden Haltepunktes ist in 2010 ein Stadtratsbeschluss zu fassen.

Kommentar Ortsbeirat

Die Mitglieder des Ortsbeirates betonen noch einmal einstimmig die Forderung nach Regionalbahnhaltepunkten für Trier-Süd.

Anbindung Moselfahrradweg an Innenstadt

von: sixpence; 16.10.2009; Nummer: 2688
Stadtteil: Trier-West; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.22059
Durchschnitt: 1,22 (68mal bewertet)

Derzeit fehlt eine Anbindung von Fahrradtouristen, die von Biewer kommend über die Kaiser Wilhelm Brücke die Innenstadt erreichen wollen. Hier wird ein touristisches Potential leichtfertig vergeben!

 

Status der Umsetzung

in Prüfung

Umsetzung

Es fehlt der Radweganschluss vom Moselradweg zur Kaiser-Wilhelm-Brücke. Eine Anlegung als Radweg oder Radfahrstreifen kann aus Platzgründen nur im Rahmen eines Umbaus der Verkehrsanlagen erfolgen. Hierzu müßte die Maßnahme im Haushalt eingestellt werden. Zur Etatisierung sind Vorplanungen und Kostenschätzung erforderlich, zu deren Ausführung mittels externer Büros z.Zt. keine Mittel vorhanden sind.

Ergebnis des Rates

Die Maßnahme soll im Radwegekonzept berücksichtigt werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

Der konkret genannten Maßnahme wird auch im Rahmen des derzeit in Aufstellung befindlichen Radverkehrskonzeptes eine hohe Priorität zuerkannt. Sie sollte daher bevorzugt umgesetzt werden.

Darüber hinaus erfolgt derzeit die Erarbeitung eines zusammenhängenden abgestimmten städtischen Radwegenetzes im Rahmen des Radverkehrskonzeptes. Die einzelnen darin vorgeschlagenen Maßnahmen sind anschließend im Rahmen des Mobilitätskonzeptes mit den Maßnahmen für die sonstigen Verkehrsträger abzustimmen und hinsichtlich ihrer Dringlichkeit zu priorisieren. Dies ist für das Jahr 2010 vorgesehen. Daran anschließend ist die Finanzierung sicher zu stellen sowie die einzelnen Maßnahmen konkret zu planen und umzusetzen.

Kommentar Ortsbeirat

Der Ortsbeirat West-Pallien stimmt dem Vorschlag zu.

Westtrasse - Regionalbahn ausbauen

von: Bürgergutachten; 13.06.2009; Nummer: 1951
Stadtteil: Zewen; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Bus, Bahn
4.21739
Durchschnitt: 1,22 (115mal bewertet)

Um die Attraktivität des ÖPNV zu erhöhen soll die Westtrasse-Regionalbahn ausgebaut und wieder belebt werden.

Status der Umsetzung

in Prüfung

Verwaltungshinweis für den Rat

Im Rahmen des Regionalbahnkonzeptes laufen aktuell Gespräche mit der DB AG, dem Zweckverband SPNV-Nord und dem zuständigen Landesministerium, bei welchen die Reaktivierung der Schienenwesttrasse eine wichtige Rolle spielt. Bei einem entsprechenden Abstimmungstermin zwischen den genannten Stellen im Oktober 2009 wurde folgende weitere Vorgehensweise in Sachen Regionalbahn Trier inklusive Westtrasse vereinbart:

  • Erstellen einer Machbarkeitsstudie / bautechnische Vorprüfung der Einfädelung der Westtrasse im Bereich HP Hafenstraße (bis Frühjahr 2010) durch den ZV SPNV-Nord.  
  • Anschließend Durchführung einer eisenbahnbetriebswissenschaftlichen Untersuchung durch DB Netz AG.  
  • Vorlage einer Potenzialanalyse und Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung der Westtrasse bis Sommer 2010 durch den ZV SPNV-Nord.  
  • Konkretisierung der Überlegungen bezüglich eines alternativen Finanzierungsmodells für die Westtrasse durch den ZV SPNV-Nord.  
  • Herbeiführung eines Stadtratsbeschlusses bezüglich der Priorisierung und Umsetzung eines nächsten Haltepunktes auf der Hauptstrecke bis Frühjahr 2010. 
  • Anschließend bautechnische Planung dieses Haltepunktes (Leistungsphase 1+2), Förderantrag usw. durch die Stadtverwaltung. Ziel: Baubeginn Haltepunkt in 2012. 

Über die genannte Vorgehensweise sowie die Entscheidung bezüglich des nächsten zu realisierenden Haltepunktes ist in 2010 ein Stadtratsbeschluss zu fassen.

Kommentar Ortsbeirat

Der Ausbau der Regionalbahn-Westtrasse wird befürwortet.

Halbpreisticket für Stadtbusse

von: klauswagner; 13.10.2009; Nummer: 2541
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Einnahme; Thema: Verkehr, Auto, LKW, Krad
4.216865
Durchschnitt: 1,22 (83mal bewertet)

Mit dem Bus in die Stadt? – Ein neues „Halbpreisticket“ in der Zeit zwischen 9:00 und 16:00 Uhr würde Busfahren in der schwächer frequentierten Zeit attraktiver machen und eine preiswerte Alternative zum Auto bieten. Im vorgeschlagenen Zeitraum sind die Busse in der Regel sowieso nur schwach besetzt und zusätzliche Fahrgäste würden die Auslastung spürbar steigern.

Status der Umsetzung

in Prüfung

Ergebnis des Rates

Die Möglichkeiten der Einflussnahme durch die Stadt Trier auf Entscheidungen der Stadtwerke Trier ergeben sich nur über die Vertreter des Stadtrates in den jeweiligen Gremien.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Fahrpreise sind nicht von der Stadt / den Stadtwerken allein festlegbar. Aufgrund der Zugehörigkeit zum Verkehrsverbund Region Trier (VRT) muss die Verbandversammlung des VRT über derartige Vorschläge beschließen. Für 2010 sind die entsprechenden Beschlüsse bereits gefasst.

Von Seiten der Stadt wird derzeit eine einheitliche Position erarbeitet, die den Verbandsgremien als Antrag zur Fortentwicklung des Tarifs für das Jahr 2011 vorgelegt werden soll. Ein entsprechender Beschluss des Stadtrats ist in 2010 zu fassen. Falls es durch die vorgeschlagenen Tarifsenkungen nicht zu den erwünschten Mehreinnahmen kommen sollte, müssten etwaige Defizite aus dem städtischen Haushalt ausgeglichen werden.

Kommentar Ortsbeirat

Der Ortsbeirat Trier Nord spricht sich für diesen Vorschlag aus, da das Busfahren zu den Normaltarifen für viele Bürgerinnen und Bürger zu teuer und damit unattraktiv ist.

Familienkarte Stadtbad

von: creativ; 11.10.2009; Nummer: 2468
Stadtteil: Trier-Mitte-Gartenfeld; Wirkung: Ausgabe; Thema: Soziales, Integration
4.216865
Durchschnitt: 1,22 (83mal bewertet)

Der vergünstigte Eintritt auf der Familienkarte freut eben diese, denn mit drei Kindern und einem oder zwei Erwachsenen wird es merklich günstiger. Doch was ist, wenn die lieben Kleinen groß genug sind, mal allein zu gehen? Oder mit ihren Freunden? Dann gilt für sie kein Familientarif. Als ob die Eltern dadurch, dass ihre Kinder größer und selbständiger werden, schlagartig mehr Geld zu Verfügung haben.
Wenn Familien entlastet werden, dann einerseits, weil sie ihre Kids in das neue und bald noch attraktivere 'BAD an den Kaiserthermen' mal allein senden können; andererseits weil es den Familienpreis gibt, bitte!
....das wünscht sich 'creativ'

Status der Umsetzung

in Prüfung

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat hat die Verwaltung beauftragt, die Umsetzung im Rahmen der Ausgestaltung des städtischen Familienpasses aufzugreifen.

Verwaltungshinweis für den Rat

Aus Sicht des Bades ergibt sich aus dieser Anfrage kein konkreter Handlungsbedarf. 

Die Stadtwerke Trier als Betreiber des Bades an den Kaiserthermen sehen sich als Trierer Unternehmen in der Pflicht, mit ihrem Angebot (Einrichtungen und Kurse) den Interessen aller Benutzer-Gruppen Rechnung zu tragen. Dieser Spagat zwischen den teilweise sehr unterschiedlichen Ansprüchen gelingt wegen der vielfältigen Ausstattung des Bades sehr gut.

Daneben existiert das Interesse einzelner Gruppen an besonderen Rabatten des Eintrittspreises über bereits bestehende Vergünstigungen hinaus. Erwachsene, Kinder und Jugendliche können den regulären Eintrittspreis, durch den Erwerb von Wertkarten von bis zu 15 % deutlich unterschreiten.

Mit der „Familienkarte“ bietet das Bad an den Kaiserthermen in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat eine Vergünstigung für Familien. Der Eintritt kostet dann nur noch etwa die Hälfte des regulären Eintrittspreises. Voraussetzung für die Ermäßigung ist, dass die Familie mit mindestens zwei Mitgliedern ins Bad kommt.

Wenn der Rabatt bei Einzelbesuchen gelten würde, würde dieser den Einzelpreis ablösen. Dies ist wirtschaftlich nicht darstellbar. Im Jahr 2008 wurden ca. 30.000 Badeintritte mit Familienkarte gebucht. Die Familienkarte sollte die Vielzahl der Personen, die gleichzeitig diese Dienstleistung im Bad in Anspruch nehmen möchten, „als Mengenrabatt“ berücksichtigen.

Kommentar Ortsbeirat

Vom Ortsbeirat wird der Vorschlag für eine "Familienkarte Stadtbad" abgelehnt und folgt damit der Argumentation der Stadtverwaltung.

Erneuerbare Energien

Bürgervorschlag
von: hamm; 07.10.2009; Nummer: 2399
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Energie
4.193875
Durchschnitt: 1,19 (98mal bewertet)

Alle statisch und von der Exposition her geeigneten öffentlichen Dachflächen mit Photovoltaik belegen.

Status der Umsetzung

in Prüfung

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Verwaltung steht bereits seit langem in Kontakt mit der Lokalen Agenda 21 (LA 21) um geeignete Dachflächen für die Belegung mit Photovoltaikanlagen (Pv) zu finden. Zu unserem großen Bedauern mussten wir jedoch feststellen, dass dies aus den unterschiedlichsten Gründen nicht möglich ist. Die Gründe hierfür sind meist:

  • unzulängliche Statik des Daches 
  • Alter der vorhandenen Dachhaut 
  • Entfernung zum nächsten Einspeisepunkt 
  • Oder ungünstige Ausrichtung des Daches 

Die Verwaltung steht jedoch weiterhin im Dialog mit der LA 21 um geeignete Dächer ausfindig zu machen und mit Pv-Anlagen auszustatten. Die in Planung befindliche KiTa Tarforst sieht eine PV-Anlage vor.

Bahnübergang Hauptbahnhof - Trier-Ost in städtebaulichem Kontext realisieren

von: schubbep; 13.10.2009; Nummer: 2549
Stadtteil: Trier-Mitte-Gartenfeld; Wirkung: kostenneutral; Thema: Verkehr, Auto, LKW, Krad
4.180555
Durchschnitt: 1,18 (72mal bewertet)

Die Realisierung der dringend notwendigen Querungsmöglichkeit der Gleisanlagen für Fußgänger und Radfahrer am Hauptbahnhof muss in einem angemessenen städtebaulichen Kontext stehen.

Während sich an Bahnhöfen kleine "Zentren" entwickeln, entstehen am anderen "Brückenkopf" oft sehr attraktive Unterzentren. Dieser Entwicklung muss frühzeitig in städtebauliche Überlegungen einfließen, beim neuen Bebauungsplan für den Bereich Güterstraße ist davon nichts zu sehen (Gewerbegebiet).

 

Status der Umsetzung

in Prüfung

Verwaltungshinweis für den Rat

Für die Entwicklung einer neuen Verbindung vom Hauptbahnhof zur Güterstraße werden aktuell zwei Lösungen diskutiert:

  • Schaffung einer eigenständigen Lösung für Fußgänger in Form einer Unter- oder Überquerung der Gleisanlagen;  
  • Querung der Gleisanlagen in Form einer kombinierten Brücke im Zusammenhang mit der Maßnahme ÖPNV-Querachse Trier. 

Für beide Maßnahmen ist der Einsatz öffentlicher Mittel in erheblichem Umfang erforderlich. Unter Berücksichtigung der gegebenen finanziellen Rahmenbedingungen wird deshalb eine kurzfristige Realisierung der Maßnahme „Verbindung vom Hauptbahnhof“ als Projekt der Stadt Trier nicht möglich sein.

In diesem Kontext und unter Berücksichtigung der aktuellen städtebaulichen Missstände im rückwärtigen Bereich des Hauptbahnhofs (Güterstraße) wird kurzfristig keine realistische Alternative zur Umnutzung des Standortes als Post-Zustellzentrum gesehen. Die Ausweisung im Bebauungsplan wird jedoch so formuliert werden, dass auch weiterhin, sobald die Querung vorhanden ist, eine höherwertige Nutzung möglich sein wird.

Kommentar Ortsbeirat

Der Vorschlag wird vom Ortsbeirat Trier-Mitte unterstützt.

Verbesserung des Radwegenetzes - Schaffen von sicheren Übergängen

von: maeri; 16.10.2009; Nummer: 2677
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.17647
Durchschnitt: 1,18 (68mal bewertet)

z.B. Einfahrt Mosel/Hohenzollernstraße

Bislang besteht hier keine Möglichkeit direkt auf die richtige Fahrspur Richtung Südbahnhof zu kommen. Das Risiko steigt somit, insbesondere für jüngere und ältere Radfahrer.

Insgesamt soll erarbeitet werden wie die bestehenden Radwege zu einem sicheren Netz zusammengeschlossen werden, dass Radfahren zu einer sinnvollen Alternative im Stadtverkehr macht und so das Leben für uns alle erträglicher macht (weniger Verkehrslärm, weniger Emissionen etc.). Das genannte Beispiel steht für viele andere Stellen in der Stadt.

Status der Umsetzung

in Prüfung

Ergebnis des Rates

Die Maßnahme wird im Mobilitätskonzeptes Trier 2020 diskutiert. Eine Priorisierung einzelner Maßnahmen erfolgt im Jahr 2010

Verwaltungshinweis für den Rat

Der konkret genannte Maßnahme wird auch im Rahmen des derzeit in Aufstellung befindlichen Radverkehrskonzeptes eine hohe Priorität zuerkannt. Sie sollte daher bevorzugt umgesetzt werden.

Darüber hinaus erfolgt derzeit die Erarbeitung eines zusammenhängenden abgestimmten städtischen Radwegenetzes im Rahmen des Radverkehrskonzeptes. Die einzelnen darin vorgeschlagenen Maßnahmen sind anschließend im Rahmen des Mobilitätskonzeptes mit den Maßnahmen für die sonstigen Verkehrsträger abzustimmen und hinsichtlich ihrer Dringlichkeit zu priorisieren. Dies ist für das Jahr 2010 vorgesehen. Daran anschließend ist die Finanzierung sicher zu stellen sowie die einzelnen Maßnahmen konkret zu planen und umzusetzen.

Bahnübergang-Trier für alle!

von: Alfred.Johannsen; 25.09.2009; Nummer: 2262
Stadtteil: Trier-Mitte-Gartenfeld; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Auto, LKW, Krad
4.151515
Durchschnitt: 1,15 (132mal bewertet)

Ich fordere für Trier-Ost (Gartenfeld-Kürenz) schnellstmöglich einen Zugang zum Hauptbahnhof mittels einer Bahnunter- oder -überführung und bis die Bauplanung und -arbeiten beendet sind, die freie Nutzung des bereits vorhandenen Bahnübergangs!

Weitere Informationen und Aktionen (u.a. eine Petition) auf:

www.Bahnuebergang-Trier.de.tl

Status der Umsetzung

in Prüfung

Verwaltungshinweis für den Rat

Um diese Verbindung herzustellen müsste eine Über- oder Unterführung realisiert werden.

Bei dem vorhandenen ebenerdigen Bahnübergang handelt es sich um einen reinen Dienstweg für Bahnpersonal, dessen Benutzung durch Unbefugte insbesondere aus Sicherheitsgründen unzulässig ist. Da es sich um eine Querung mehrerer viel befahrener Gleise handelt, ist nach Kenntnisstand der Verwaltung die Einrichtung einer öffentlichen ebenerdigen Querungsmöglichkeit gemäß den einschlägigen Richtlinien nicht möglich.

Ob und in wie weit hiervon Ausnahmen denkbar sein könnten, wird derzeit geklärt. Die DB AG ist diesbezüglich von Frau Kaes-Torchiani angeschrieben worden. Darüber hinaus kommt nur eine bauliche Lösung in Frage. Da der Zugang zu den Gleisen von der Westseite aus bereits durch eine Unterführung sicher gestellt ist, wäre somit die sinnvollste Variante deren Verlängerung in Richtung Osten.

In wie weit dies technisch möglich und finanzierbar ist, ist mit der DB AG zu klären. Eine Überführung hingegen würde im Bereich des vorhandenen Tunnels eine Doppelerschließung der Bahnsteige bedeuten. Diese Variante wäre sinnvollerweise nur in Zusammenhang mit dem Petrisbergaufstieg realisierbar. Hierzu ist auf eine zukünftig mögliche diesbezügliche Beschlussfassung zu verweisen.

Freihalten der Bürgersteige

von: Bürgergutachten; 13.06.2009; Nummer: 1930
Stadtteil: Zewen; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Auto, LKW, Krad
4.121495
Durchschnitt: 1,12 (107mal bewertet)

Die Bürgersteige sind von falsch geparkten Autos frei zu halten.

Status der Umsetzung

in Prüfung

Verwaltungshinweis für den Rat

Laufendes Geschäft der Stadtverwaltung - Straßenverkehrsamt.

Die Überwachung des "ruhenden Verkehrs" erfolgt im Schichtdienst sowohl regelmäßig im Innenstadtbereich als auch in den Außenstadtteilen im Rahmen der Möglichkeiten. Die Kontrollen, die Verhängung von Verwarnungs- und Bußgeldern und Gefahren abwehrende Abschleppmaßnahmen im zulässigen rechtlichen Rahmen haben auch den Zweck und das Ziel, die Bürgersteige freizuhalten.

Kommentar Ortsbeirat

An den markanten Stellen sollen Fahrbahnmarkierungen angebracht werden. Sollte diese Maßnahme nicht zum Erfolg führen, müßten verstärkt Kontrollen durchgeführt werden.

Grünen Pfeil (an der Ampel) besser Schalten

von: h_04; 16.10.2009; Nummer: 2697
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: kostenneutral; Thema: Verkehr, Auto, LKW, Krad
4.117645
Durchschnitt: 1,12 (68mal bewertet)

Der Grüne Pfeil, der Rechtsabbiegen erlaubt, ist in Trier so geschaltet, dass er erst aus geht, und dann kurz darauf die reguläre Ampel grün wird, die auch rechtsabbiegen erlaubt. So wird der Verkehrsfluss unnötig gestoppt. (z.B. Südalle + Feldstr. und  Nähe Bahnhof)

Der Grüne Pfeil sollte einfach immer an bleiben, solange man rechts abbiegen darf.

Status der Umsetzung

in Prüfung

Umsetzung

Nach Dunkelschaltung des Grünen Pfeils in der Ampel schlatet die Ampel auf volles Grün für den KfZ-Verkehr. Dies bedeutet, dass der Rechtsabbieger dem parallel geschalteten Fußgänger (ebenfalls grünes Signal) Vorfahrt gewähren muss. In den Fällen, z.B. Böhmerstraße/Zuckerbergstraße, in denen zwischen der Abschaltung des Grünen Pfeils und der Schaltung Vollgrün für KfZ nur ein geringes Zeitfenster besteht, ist stets zu beobachten, dass der KfZ-Verkehr nicht anhält, sondern auf das Vollgrün "hoffend" durchfahren und somit den Fußgänger gefährden. Diese eben benannte Zwischenzeit ist der Vorlauf der Fußgänger, sodass diese die Fahrbahn bereits betreten haben, bevor der KfZ-Verkehr das volle Grünsignal erhält. Liegt diese Zwischenzeit bei lediglich 1 bis 1,5 Sekunden, wie im Beispiel Böhmerstraße/Zuckerbergstraße, fährt der KfZ-Verkehr durch, obwohl der Grüne Pfeil abgeschaltet ist und das volle Grün noch nicht signalisiert ist. Hier mußte diese Zwischenzeit zum Schutz der Fußgänger verlängert werden, damit der KfZ-Verkehr tatasächlich anhält und der Fußgänger ausreichend Vorlauf hat. Daher ist der Vorschlag aus fachlicher Sicht aus Gründen der Verkehrssicherheit abzulehnen.

Verwaltungshinweis für den Rat

Ein Grüner Pfeil darf nur angezeigt werden, wenn der Rechtsabbieger konfliktfrei abbiegen kann. Dies ist nur der Fall, solange die parallel geschalteten Fußgänger über die Nordallee kein Grün erhalten. Bei Zuschaltung zur Hauptphase ergeben sich für den Rechtsabbieger kurze Unterbrechungen der Freigabezeit. Diese Zwischenzeit ist die Zeit zwischen den räumenden Rechtsabbiegern und den Fußgängern. Die Fußgänger laufen mit einem Zeitvorsprung vor den mit der allgemeinen Freigabezeit wieder freigegebenen Rechtsabbiegern in die Konfliktfläche ein. Zum Schutz der Fußgänger ist gemäß den Regelwerken eine entsprechende Schutzzeit vorgeschrieben.

Radweg Erweiterung

von: Dinky Dingo; 16.10.2009; Nummer: 2679
Stadtteil: Feyen-Weismark; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.10294
Durchschnitt: 1,10 (68mal bewertet)

Fortsetzung des Fahrradweges von Kreuzung 'Matthiasstr.'/ 'Aulstraße'  bis in die Straße 'Auf der Weismark'. Aktuell sind Fahrradfahrer durch die kurvige Straßenführung und die Verengung an der Aulbrücke einer erhöhten Gefahr durch den Auto- und LKW-Verkehr ausgesetzt. Solange der Gehweg schön artig nicht zum Befahren mit dem Rad genutzt wird.

Status der Umsetzung

in Prüfung

Umsetzung

Die Fortsetzung des Radwegs ist Bestandteil der Maßnahme Neubau der Aulbrücke, welche nach derzeitiger Zeitplanung ab 2012 vorgesehen ist, soweit die erforderlichen Beschlüsse und vertraglichen Vereinbarungen mit der DB AG vorliegen.

Verwaltungshinweis für den Rat

Der genannte Abschnitt ist sowohl im Entwurf des Radverkehrskonzeptes als auch im vorliegenden Bebauungsplanentwurf / der Straßenausbauplanung Aulstraße in Form beidseitiger Radfahrstreifen enthalten.

Kommentar Ortsbeirat

Der Ortsbeirat ist der Auffassung, dass die gefährlichen Situationen für Fußgänger und Radfahrer erst durch den Neubau der Aulbrücke beseitigt werden können. Deshalb fordert der Ortsbeirat die zügige Umsetzung des Projektes "Neubau Aulbrücke".

Bürgerzentrum Pfalzel

von: Edgar; 12.10.2009; Nummer: 2498
Stadtteil: Pfalzel; Wirkung: Ausgabe; Thema: Soziales, Integration
4.089285
Durchschnitt: 1,09 (168mal bewertet)

Pfalzel benötigt dringend einen Ort, an dem Jugendliche sich begegnen und soziale Dienste (z.B. Kurzzeitbetreuung) angeboten werden können.

Status der Umsetzung

in Prüfung

Verwaltungshinweis für den Rat

Der Vorschlag, in Pfalzel Räume für Jugendliche bereitzustellen, wird von der Verwaltung grundsätzlich unterstützt.

In der Vergangenheit wurden verschiedene Standorte überprüft, darunter auch die Grundschule und das alte Amtshaus. Eine Realisierung scheiterte bislang an der mangelnden Eignung der Räume hinsichtlich ihrer Lage oder den baulichen und finanziellen Rahmenbedingungen.

Kommentar Ortsbeirat

Der Ortsbeirat Pfalzel nimmt den Vorschlag an.

Fußgänger- und Radbrücke über die Hafenzufahrt bauen

von: Bürgergutachten; 13.06.2009; Nummer: 2144
Stadtteil: Pfalzel; Wirkung: Ausgabe; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
4.086205
Durchschnitt: 1,09 (232mal bewertet)

Um Radtouristen die Durchfahrt von Pfalzel zu erleichtern, wird angeregt, über die Hafenzufahrt der Schiffe eine Fußgänger- und Radbrücke zu bauen. So kann den Radtouristen der gefährliche Weg zwischen Lkw und sonstigen gewerblichen Fahrzeugen im Trierer Hafen erspart werden. Auch wäre dadurch eine aufwendige Kennzeichnung des Radumweges überflüssig.

Status der Umsetzung

in Prüfung

Umsetzung

Für eine Machbarkeitsprüfung muss eine Vorplanung der Maßnahme erstellt werden, da die Maßnahme aufgrund der Lage im Hochwasserquerschnitt erheblichen Abstimmungsbedarf erfordert. Hierzu ist es erforderlich, ein externes Ingenieurbüro zu beauftragen. Eine vorläufige Honorarermittlung für diese Vorplanung des Brückenbauwerks ergibt einen Mittelbedarf in Höhe von ca. 40.000 €. Die dazu erforderlichen Mittel müssen zunächst in den Haushaltplan aufgenommen und vom Stadtrat beschlossen werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

Die vorgeschlagene Streckenführung ist für den Radtourismus wünschenswert. Es sind jedoch auch die anbindenden Strecken von Pfalzel bis zur Hafenbrücke und von der Hafenbrücke bis zum weiterführenden Moselradweg einzubeziehen. Dies stellt inhaltlich einen erheblichen Kostenfaktor dar.

Um eine Machbarkeit der Maßnahme zu überprüfen, müßten zunächst Haushaltsmittel für die Vorplanungen eingestellt werden. Im Zuge der Vorplanungen könnten Kosten geschätzt werden und die Auswirkungen hinsichtlich des Überschwemmungsgebietes der Mosel abgeklärt werden.

Erst nach Vorlage der Kostenschätzung könnten mögliche Förderungen abgestimmt und die Maßnahme in den städtischen Haushalt eingestellt werden. 

Kommentar Ortsbeirat

Der Ortsbeirat Pfalzel nimmt den Vorschlag an.

 

Ersatzlose Streichung des Haushaltstitels "Verpflichtung aus dem Fladeschen Nachlass"

von: Steiermark; 11.10.2009; Nummer: 2469
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Einnahme; Thema: Kultur, Theater
4.064935
Durchschnitt: 1,06 (77mal bewertet)

Am 18. September 1589 wurde Dr. Dietrich Flade, nachdem ihn zuvor ein kirchliches Gericht wegen Hexerei und Zauberei zum Tode durch das Feuer verurteilt hatte, auf der Eurener Flur in die anzuzündende Strohhütte geführt und dort, weil er geständig gewesen war, gnädigerweise "christlich erdrosselt" - ohne Geständnis wäre er bei lebendigem Leib verbrannt worden. Sodann steckte man die Hütte mit dem Leichnam in Brand; seine Asche wurde verstreut.

Flade, Stadtschultheiß, Kurfürstlicher Rat, Universitätsprofessor und zeitweise Rektor der noch jungen Trierer Universität, selbst hoher Richter, der in manchem Hexenprozess das Todesurteil gesprochen hatte, vor allem aber reicher Kreditgeber der Stadt, war im Rahmen des damals grassierenden Hexenwahns beschuldigt worden, selbst an Hexerei- und Zaubereiveranstaltungen, z.B. auf der Hetzerather Heide, teilgenommen und teuflische Buhlschaft gepflegt zu haben. Sein ungeschicktes Verhalten im Verlauf seines Prozesses, die missgünstige  Haltung seiner Trierer Mitbürger und das durch Folter erpresste Geständnis führten unweigerlich zu seiner Verurteilung (siehe Dr. Emil Zenz: "Ein Opfer des Hexenwahns; Das Schicksal des Doctor Dietrich Flade aus Trier"; Spee-Verlag Trier 1977).

Mit seinem Tod fiel der Kirche sein Vermögen zu. Hierzu gehörte auch der hohe Kredit, den er der Stadt gewährt hatte, um für Trier vor dem Reichstag die Reichsunmittelbarkeit zu erstreiten, leider ohne Erfolg. Durch das Todesurteil war die Stadt Schuldnerin der Kirche geworden, an die nunmehr die Tilgung des Kredits zu leisten war.

Dies verlief mit Sicherheit problemlos über mehr als 200 Jahre bis 1794, als die französischen Revolutionstruppen die Stadt besetzten, den Trierer Kurstaat auflösten und eine völlig neue Rechtsordnung schufen. Bis 1814 gehörte Trier erst zur antiklerikalen Französischen Republik, dann zum Napoleonischen Kaiserreich, von 1815 bis 1918 zum stark protestantisch geprägten Königreich Preußen, schließlich bis 1933 zum republikanischen Deutschen Reich der Weimarer Verfassung, sodann bis 1945 zum Nazireich Hitlers, seit 1946 zu Rheinland-Pfalz bzw. seit 1949 zur Bundesrepublik Deutschland.

Es wäre interessant nachzuforschen, ob im Verlauf jeder dieser sehr unterschiedlichen Rechts- bzw. Unrechtsordnungen die Rückzahlungen des Kredits an die Kirche weitergingen, ob z.B. die Stadt auch in der Nazizeit gezahlt hat (möglicherweise geregelt im Reichskonkordat von 1933 zwischen dem Vatikan und dem Dritten Reich). Jedenfalls bis zur Umstellung von D-Mark auf Euro zahlte die Stadt treu und brav jedes Jahr 709 DM, seither 362,50 €.

Es geht nicht um die Höhe des Betrages, auch nicht darum, ob der Kredit nach über 400 Jahren nicht längst getilgt ist. Auch wenn Teile der Öffentlichkeit diesen Haushaltstitel  als "schöne Traditionspflege" ansehen, geht es doch darum, daß es sich um sog. Blutgeld handelt, das die Kirche sich zu Unrecht zugesprochen hat.

Status der Umsetzung

in Prüfung

Ergebnis des Rates

Der Stadtrat hat den Oberbürgermeister beauftragt mit der Kirche über eine andere Verwendung der Mittel, z.B. die Auslobung eines gemeinsamen Preises, zu sprechen.

Verwaltungshinweis für den Rat

Dietrich Flade ist nicht von einem kirchlichen, sondern von einem weltlichen Gericht wegen Hexerei verurteilt worden. Von seinem beträchtlichen Vermögen, das auf 34.000 Goldgulden geschätzt wurde, hatte er der Stadt Trier zu Lebzeiten einen Kredit von 4.000 Goldgulden gewährt.

Nach der Hinrichtung 1589 verfügte Erzbischof Johann von Schönenberg, daß die Zinsen aus diesem Kapital von der Stadt an die Trierer Pfarrer zur Verbesserung ihrer Einnahmen gezahlt werden sollten. Von einer Tilgung des Kredits war und ist nie die Rede. Wie die Zinszahlung im Laufe der Jahrhunderte, vor allem während der preußischen Zeit und der anschließenden Nazi-Herrschaft erfolgte, ist noch nie im einzelnen erforscht worden und würde eine äußerst aufwendige Arbeit sein.

Jedenfalls steht die Zinszahlung seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs wieder im städtischen Kultur-Etat und wird auch dementsprechend geleistet. Es handelt sich keineswegs um Blutgeld, "das die Kirche sich zu Unrecht zugesprochen hat".

Vor diesem historischen Hintergrund wird der Vorschlag auf ersatzlose Streichung des Haushaltstitels "Verpflichtung aus dem Fladeschen Nachlass" seitens des Kulturdezernates nicht befürwortet.

P&R ganzjährig in Moselauen

von: moritz; 03.10.2009; Nummer: 2354
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Einnahme; Thema: Verkehr, Auto, LKW, Krad
4.05682
Durchschnitt: 1,06 (88mal bewertet)

Um die Innenstadt von Verkehr zu entlasten sollten in den Moselauen, wenn dort keine Veranstaltungen sind, ganzjährig eine Parkmöglichkeit für die auswärtigen Gäste der Stadt eingerichtet werden. Der Platz könnte durch einen Parkautomaten bewirtschaftet werden, und die vorhandene Busverbindung in die Innenstadt wäre besser ausgelastet. Allerdings dürften Parkgebühren plus Busticket günstiger sein als das Parken in PIT Parkhäusern. Ansonsten wird der Parkplatz wie bei Matthias nach dem Aufstellen der Parkautomaten weniger frequentiert als vorher.

Status der Umsetzung

in Prüfung

Verwaltungshinweis für den Rat

Von Seiten der Stadtwerke Trier (SWT) Verkehrsbetriebe wird bereits zu bestimmten Veranstaltungen ein Park & Ride-Verkehr vom Messepark aus angeboten. Eine Ausweitung des Angebotes ist mit den Stadtwerken abzustimmen. Dabei gegebenenfalls anfallende Mehrkosten / Defizite wären aus dem städtischen Haushalt auszugleichen.

Im Rahmen des Mobilitätskonzeptes werden im Jahr 2010 auch die Möglichkeiten für weitere Verbesserungen im Park & Ride-Angebot untersucht und diskutiert werden. In diesem Zusammenhang werden auch die Möglichkeiten im Bereich des Messeparks mit untersucht.

Radwegebau: Ist das Geld knapp,sollte man auf sparsame und dennoch effektive Bauweisen zurückgreifen

von: brinfo; 14.10.2009; Nummer: 2559
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
3.97222
Durchschnitt: 0,97 (72mal bewertet)

Zwischen Hallenbad und Kreisverkehr Kaiserthermen wurden in den letzten Monaten  sehr kosten- und zeitaufwendig Fahrradspuren gebaut. Zudem wurde der allgemeine Verkehr sehr stark behindert. Obwoht kosten- und zeitaufwendig verbleibt auf der Ziegelei eine Lücke von ca 200m , die Netzfunktion wurde nicht hergestellt, die vorgenannten 200 m hätten unbedingt Gegenstand der Maßnahme sein müssen , da dann eine Verbindung von schon ausgebauten  Radwegen - Südallee und Metzer Allee -  geschaffen worden wäre.

Wesentlich preisgünstiger und schneller hätte man die beiden Radspuren auf der sowieso in Anspruch genommenen dritten Fahrspur der Südallee, jedoch nicht auf der Ebene des Gehweges sondern auf der vorhandenen Ebene  der Fahrspur, im wesentlichen durch Markierung herstellen können. Hierdurch wären aufwendige Bauarbeiten - vorallem an der Brücke - im wesentlichen erspart geblieben. Durch diese gleichwertige, wesentlich sparsamere und schnellere Bauweise hätte man - ohne Probleme- auch die restlichen 200 m ordnungsgemäß für den Radverkehr anlegen können. Man kann davon ausgehen, daß dann trotzdem noch die Baukosten für die sparsamere Gesamtmaßnahme geringer gewesen wären als der Eigenanteil der Stadt bei der ausgeführten, sicher bezuschußten Maßnahme. Hinzu käme noch der volkswirtschaftliche Nutzen für alle Verkehrsteilnehmer wegen der wesenlich kürzeren Bauzeit.

Ausblick:  Mit der Bauweise Abmarkierung von Radwegen auf überbreiten, vorhandenen Fahrbahnen könnte man mit geringen Mitteln z.B. über die Ruwerer Straße sei es von der Loeb Str. aus oder zumindest von der Einmündung der Straße Am Grünberg aus eine verkehrsichere Verbindung zwischen Trier Nord und Ruwer - Ruwer Hochwald Radweg - schaffen.

 

 

Status der Umsetzung

in Prüfung

Umsetzung

Für den Lückenschluss den Radwegs Spitzmühle liegt bis dato kein Bewilligungsbescheid vor. Erst danach kann die Maßnahme umgesetzt werden. Bei der Wahl der Radwegvarianten sind neben den Kosten auch die Sicherheitsaspekte der radfahrenden Verkehrsteilnehmer abzuwägen. Diese variieren je nach Zielgruppe sehr stark.

Verwaltungshinweis für den Rat

Gemäß dem in Erarbeitung befindlichen Radverkehrskonzept werden beim weiteren Ausbau des Radwegenetzes in starkem Maße auch reine Beschilderungs- und / oder Markierungslösungen zum Zuge kommen; aufwändige Um- bzw. Ausbaumaßnahmen, wie aktuell im Bereich der Kaiserthermen abgeschlossen, stellen dabei – nicht zuletzt auch aus finanziellen Gründen – nur eine Lösung für besonders gelagerte Fälle dar, in denen mit einfacheren Mitteln keine nachhaltige Verbesserung erreicht werden kann.

Die grundlegenden Entscheidungen hierzu sind im Rahmen des Prozesses der Aufstellung des Mobilitätskonzeptes im Jahr 2010 zu treffen. Der weitere Abschnitt des genannten Radweges an den Kaiserthermen Richtung Spitzmühle soll im Übrigen in 2010 gebaut werden.

Energieeinsparung durch drehzahlgesteuerte Heizungspumpen

Bürgervorschlag
von: hamm; 08.10.2009; Nummer: 2413
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Energie
3.873015
Durchschnitt: 0,87 (63mal bewertet)

Die Stadt soll in allen öffentlichen Gebäuden drehzahlgesteuerte Heizungspumpen installieren

Status der Umsetzung

in Prüfung

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Verwaltung steht Vorschlägen zur Energieeinsparung grundsätzlich positiv gegenüber. Der Austausch von Umwälzpumpen kann aufgrund der begrenzten finanziellen Mittel nur Zug um Zug erfolgen. Es wurden bereits einige der alten Pumpen gegen energiesparende, drehzahlgesteuerte Pumpen ausgetauscht.

Bei einem direkter Austausch aller Umwälzpumpen müssten ca. 300.000 € aufgewandt werden. Demgegenüber steht eine unter optimistischen Annahmen getroffene maximale Stromkosteneinsparung von 19.000 €/a. Wird dieser Betrag von 19.000 € für Zins und Tilgung aufgewandt, so beträgt die Gesamtlaufzeit für diese Investition ca. 20 Jahre und 4 Monate, bei einem Anfangszinssatz von 3,5 % für die ersten 10 Jahre, für den Rest der Kreditlaufzeit haben wir einen Zinssatz von 4,5 % angenommen.

Die normale Lebensdauer dieser Pumpen ist mit 15 - 20 Jahren anzunehmen

Die Verwaltung empfielt, den derzeit eingeschlagenen Weg fortzusetzen.

Naturbestattung in Trier

von: klauswagner; 13.10.2009; Nummer: 2540
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Sparidee; Thema: Zusätzliche Themen
3.850575
Durchschnitt: 0,85 (87mal bewertet)

Nicht selten verursachen die hohen Kosten für Grabstätte, Bestattung und Grabpflege Ausgaben, die die finanzielle Leistungsfähigkeit von Hinterbliebenen schlichtweg überfordern. Deshalb ist es unumgänglich, über alternative und vielleicht auch preiswertere Bestattungsformen nachzudenken.

Eine Möglichkeit dazu wäre die Einrichtung eines sog. Friedwaldes oder Ruheforstes. Dies ist eine Form der Naturbestattung, bei der die Asche Verstorbener an den Wurzeln eines Baumes beigesetzt wird. Nur ein Namensschild am Baum macht auf die Grabstätte aufmerksam. Im Gegensatz zum herkömmlichen Urnengrab bleiben die Grabstätten naturbelassen. Für die Hinterbliebenen entstehen dadurch keine Kosten für die Grabpflege. Vorhandene Grünflächen im näheren Umfeld der Stadt mit altem Baumbestand würden alternative Bestattungsformen ohne zusätzliche Kosten erlauben.

Status der Umsetzung

in Prüfung

Verwaltungshinweis für den Rat

Die Friedhöfe der Stadt Trier weisen einen hohen Flächenüberhang auf und eine zusätzliche Bestattungsfläche würde diese Situation verschärfen. Aus städtischer Sicht besteht daher kein Interesse an der Ausweisung zusätzlicher Friedhofsflächen. Die Bezeichnungen "Friedwald" und "Ruheforst" sind geschützt und Lizenzgebühren für deren Verwendung zu entrichten.

Gleichwohl ist vorgesehen, im kommenden Jahr auf städtischen Friedhöfen Urnenbaumgräber anzubieten, welche den Status von Urnengemeinschaftsanlagen haben werden. Diese neue Form eines Reihengrabes beinhaltet eine Grabstelle im unmittelbaren Umfeld vorgegebener Bäume für die Dauer von 20 Jahren, welche naturnah gestaltet und auf Dauer durch die Friedhofsverwaltung gepflegt wird. Eine individuelle Grabgestaltung ist nicht möglich. 

Sofern der Stadtrat vor den Sommerferien der Änderung zur Friedhofssatzung zustimmt, wird es auf verschiedenen städtischen Friedhöfen Baumgräber geben.
Am übrigen Sachverhalt zum Thema "Friedwald" bzw. "Ruheforst" hat sich die Sicht der Verwaltung nicht geändert. Aufgrund des vorhandenen Flächenüberhangs auf unseren Friedhöfen verbietet sich die Auweisung neuer, zusätzlicher Friedhofsflächen. 

Parkgebühren erhöhen, um Busfahrpreise zu mindern

von: Neumann-Overholthaus; 14.10.2009; Nummer: 2555
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Einnahme; Thema: Verkehr, Auto, LKW, Krad
3.841465
Durchschnitt: 0,84 (82mal bewertet)

Die Parkgebühren in Trier sollten nach 10 Jahren einmal erhöht werden. Die Einnahmen sollten dazu dienen, die zu hohen Fahrpreise der Busse zu reduzieren.

Status der Umsetzung

in Prüfung

Ergebnis des Rates

Der Vorschlag soll im Rahmen des Parkraumkonzeptes geprüft und gegebenenfalls aufgegriffen werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

Derzeit wird im Rahmen des Mobilitätskonzeptes auch ein Parkraumkonzept erarbeitet, in welchem auch Vorschläge bezüglich der künftigen Entwicklung der Parkgebühren enthalten sein werden. Ob die dabei ggf. anfallenden Mehreinnahmen für die Subventionierung der ÖPNV-Ticket genutzt werden können, muss geprüft werden.

Kommentar Ortsbeirat

Der Ortsbeirat Trier-Mitte erkennt aufgrund des bundeseinheitlich geltenden Bußgeldkataloges keine Einwirkungsmöglichkeiten.

Hundekot Abfalltüten vorhanden, aber kein Abfalleimer

von: Iann4401; 02.10.2009; Nummer: 2337
Stadtteil: Ruwer-Eitelsbach; Wirkung: Sparidee; Thema: Zusätzliche Themen
3.675
Durchschnitt: 0,68 (80mal bewertet)

Am Anfang des Radweges nach Hermeskeil in Ruwer befinden sich löblicherweise Abfalltüten für Hundekot. Nach einem Abfalleimer sucht man allerdings vergebens. Müll wird deshalb häufig am ehemaligen Wärterhaus (Reichsbahn) abgeladen. Ein Mülleimer würde die städtischen Reinigungskosten reduzieren.

Status der Umsetzung

in Prüfung

Verwaltungshinweis für den Rat

Ruwer ist ein Stadtteil, der nicht obligatorisch gereinigt wird. Die Reinigungspflicht liegt bei den Anliegern. Die Hundebox wurde auf Wunsch der Ortsvorsteherin dort angebracht. Die Anbringung eines zusätzlichen Abfallbehälters kostet etwa 200 €. Die Entleerung eines Behälters kostet jährlich 2.000 €. Da in der Regel die Entsorgung der Tüten nicht unmittelbar in der Nähe des Tütenspenders erfolgen muss, schlägt das Fachamt vor, den Vorschlag zurückzuweisen.

 

Erhöhung der Gebühren für Falschparker/Parkflächen

von: Heuschrecke; 16.10.2009; Nummer: 2660
Stadtteil: Trier-Mitte-Gartenfeld; Wirkung: Einnahme; Thema: Verkehr, Auto, LKW, Krad
3.626665
Durchschnitt: 0,63 (75mal bewertet)

Um das Defizit der Stadt zu mildern, könnte man z. B. die Gebühren für Strafzettel erhöhen. Ausserdem sollte es in Zukunft möglich sein, vor allem auch KFZ-Halter mit luxemburger Kennzeichen zur Kasse zu beten.
Des weiteren könnte man die Parkgebühren erhöhen, um auf diese Weise auch Anreize zu schaffen mit dem Bus in die Innenstadt zu fahren.

Status der Umsetzung

in Prüfung

Verwaltungshinweis für den Rat

a) Die Stadt darf die Höhe der Verwarnungsgeldsätze nicht verändern. Die Zuständigkeit liegt beim Bundesgesetzgeber.

b) Das Thema Gebührenerhöhung wird zur Zeit im Arbeitskreis "Parken" behandelt.

Zu a) Die Höhe der Verwarnungsgeldsätze bei Verkehrsordnungswidrigkeiten wird durch den Bundesgesetzgeber in einem bundeseinheitlich geltenden Bußgeldkatalog festgelegt. Der Stadtrat und die Verwaltung haben deshalb keine Kompetenz, die Höhe der Verwarnungsgeldsätze zu ändern.

Die Ahndung von Verkehrsverstößen im "ruhenden Verkehr" erfolgt durch das Straßenverkehrsamt als staatliche Auftragsangelegenheit. Halter von ausländischen Fahrzeugen müssen Verwarnungsgelder zahlen, eine Vollstreckung von Bußgeldbescheiden ist im Ausland nicht möglich. Bei Abschleppmaßnahmen wird eine Sicherheitsleistung für die angefallenen Kosten verlangt.

Zu b) Zur Höhe der Parkgebühren wird auf die Tätigkeit des "Arbeitskreises Parken" verwiesen. Als Diskussionsgrundlage für den Arbeitskreis Parken wird ein Gutachten erstellt, das die Wechselbeziehungen des Parkens - Standort, Gebührenhöhe, Parkzeit u.a.m. - beleuchtet. Nach Vorliegen des Gutachtens soll über eine neue Parkgebührenordnung entschieden werden.

Parkentgelt

von: Müsli-Man; 29.09.2009; Nummer: 2303
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Einnahme; Thema: Verkehr, Auto, LKW, Krad
3.381355
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Durch eine Erhoehung der Parkgebuehren koennte man den Umstieg auf oeffentliche Verkehrsmittel attraktiver machen. Selbstverstaendlich nur bei einem entsprechenden Angebot.

Status der Umsetzung

in Prüfung

Ergebnis des Rates

Der Vorschlag soll im Rahmen des Parkraumkonzeptes geprüft und gegebenenfalls aufgegriffen werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

Derzeit wird im Rahmen des Mobilitätskonzeptes auch ein Parkraumkonzept erarbeitet, in welchem auch Vorschläge bezüglich der künftigen Entwicklung der Parkgebühren enthalten sein werden. Eine Entscheidung ist im Jahr 2010 im Rahmen des Aufstellungsprozesses des Mobilitätskonzeptes zu treffen.

Kommentar Ortsbeirat

Der Ortsbeirat Trier-Mitte erkennt aufgrund des bundeseinheitlich geltenden Bußgeldkataloges keine Einwirkungsmöglichkeiten.

Verkehrsanbindung nach Luxembourg verbessern

von: ulrichsanchez; 29.09.2009; Nummer: 2316
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Einnahme; Thema: Verkehr, Auto, LKW, Krad
3.35849
Durchschnitt: 0,36 (106mal bewertet)

Eine gute Erreichbarkeit fuer den Individualverkehr ist weiterhin massgeblich fuer die Attraktivitaet einer Stadt - der B51-Stau ein Hemmnis fuer Gewerbe und Tagestourismus. Alternativen wie der Moselaufstieg oder eine Verbesserung des Verkehrsflusses ueber Konz oder Wasserbillig sollten forciert werden, um die Zahl der Trier-Besucher aus Luxemburg und weiterem Umfeld zu erhoehen, den Umsatz in Gastronomie und Handel zu verbessern. 

Status der Umsetzung

in Prüfung

Verwaltungshinweis für den Rat

Bezüglich der Bitburger Straße wurde bereits der Beschluss gefasst, diese im Bereich der Napoleonsbrücke auf drei Fahrspuren zu verbreitern.

Beim sogenannten Moselaufstieg (Westumfahrung) handelt es sich um eine Maßnahme des Bundes, auf die die Stadt im Rahmen ihres Haushaltes keinen Einfluss hat. Allerdings wurde bezüglich der Westumfahrung eine Machbarkeitsstudie bezüglich städtischer Alternativlösungen erstellt.

Eine weitere Prüfung und Priorisierung dieser und weiterer Maßnahmen zur besseren Anbindung der Stadt insbesondere an Luxemburg wird im Jahr 2010 im Rahmen des Mobilitätskonzeptes Trier 2020 erfolgen. Dabei spielen neben den genannten Straßenbaumaßnahmen auch Verbesserungen der ÖPNV-Anbindung sowie Park&Ride-Konzepte eine wichtige Rolle. Erst auf Basis grundlegender Entscheidungen im Rahmen des Mobilitätskonzeptes können die konkreten Planungen und Finanzierungsüberlegungen zu einzelnen Maßnahmen erfolgen.

Anwohnerparken in der Agritiusstr., u. umliegenden Strassen einführen

von: stadtmanf; 30.09.2009; Nummer: 2322
Stadtteil: Trier-Mitte-Gartenfeld; Wirkung: Einnahme; Thema: Verkehr, Auto, LKW, Krad
3.31884
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Viele Fremde haben herausgefunden, dass man in den genannen Strassen, den ganzen Tag umsonst parken kann und zu Fuss in die Stadt geht oder zur Arbeit.
Für die Anwohner ist es immer sehr schwer einen Parkplatz zu finden.
mfg

Status der Umsetzung

in Prüfung

Verwaltungshinweis für den Rat

Vorgehensweise: Stadtverwaltung prüft Machbarkeit und erarbeitet Konzept, Beratung im Ortsbeirat, Abstimmung Bürgerversammlung, Beschlussfassung Dezernatsausschuss IV.

Die Einrichtung und  verkehrsrechtliche Anordnung von Bewohnerparkzonen erfolgt nach der Straßenverkehrsordnung - StVO - (Bundesrecht). In diesem Fall schreibt die StVO ein "Einvernehmen mit der Gemeinde" vor. Die Art und Weise der kommunalen Beteiligung richtet sich nach dem Grundsatzbeschluss des Stadtrates (Vorgehensweise siehe fettgedruckte 1. Zeile).

Die Bewohnerparkzonen könnten seit Jahren in Trier-Ost  eingerichtet sein. Die Einführung scheiterte an der Durchsetzbarkeit in der Anwohnerschaft. Deshalb existiert in Trier-Ost nur die Zone Ca - Gartenfeld.

Die Erarbeitung eines neuen Konzeptes ist erforderlich. Dabei ist zu prüfen, ob das Bewohnerparkvorrecht realisierbar ist und  den Anwohnern Verbesserungen der Parksituation bringen. Nach den rechtlichen Vorgaben der StVO müssen in einer Bewohnerparkzone auch Nichtanwohner Parkmöglichkeiten haben. Werktags von 9:00 Uhr bis 18:00 dürfen deshalb nur 50 %, in der übrigen Zeit nur 75 % des zur Verfügung stehenden Parkraums für Bewohner reserviert werden. Mit der Ausweisung der Zonen geht eine monetäre Parkraumbewirtschaftung einher.

Zur Zeit werden in Trier-Nord die zwei letzten von vier beschlossenen Bewohnerparkzonen eingerichtet. Die dortigen Verzögerungen resultieren aus den fehlenden Finanzmitteln für die Einrichtung der Zonen und aus Infrastrukturmaßnahmen mit Straßenaufbrüchen, die erst eine Wiederherstellung der Straßendecken mit Parkmarkierungen erfordern. Nach Abschluss und Funktionieren dieser Zonen erfolgt die Bearbeitung der Gebiete in Trier-Ost (voraussichtlich 3 Zonen).

Kommentar Ortsbeirat

Der Vorschlag wird vom Ortsbeirat Trier-Mitte unterstützt. 

Gigantische Fahradwege, unnötige Verschwenkungen und Rückbauten

von: Gast; 26.09.2009; Nummer: 2269
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Einnahme; Thema: Verkehr, Rad, Fuß
3.270835
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Fahrradwege sollen preiswerter gebaut werden ohne aufwendige Verschwenkungen oder Rückbauten der Straßen. Siehe Kaiserthermen 400.000,00 €.

Trier wird irgendwann ein Mauseloch, indem es nicht mehr vor oder zurück geht, wenn in der Verkehrsplanung so weiter gemacht wird.

Heute ist es schon kaum möglich in und durch die Stadt zu kommen, wenn in Luxemburg Feiertag ist, die Luxemburger merken das aber auch und werden sich dann nach Saarbrücken oder Zweibrücken für Ihre Einkäufe umorientieren.

 

Status der Umsetzung

in Prüfung

Verwaltungshinweis für den Rat

Im Rahmen der Erarbeitung des Mobilitätskonzeptes werden im Jahr 2010 Verbesserungsmöglichkeiten und strategische Zielsetzungen für sämtliche Verkehrsarten aufgezeigt, bewertet und untereinander abgestimmt, und somit ein integriertes, verkehrsträgerübergreifendes Handlungskonzept entwickelt werden. Hierbei sollen insbesondere die Bedingungen für den Radverkehr verbessert werden, was unter anderem auch zu einer Verminderung der Kfz-Fahrten führen wird, womit wiederum auch im Autoverkehr ein besserer Verkehrsfluss einher geht.

Gemäß dem in Erarbeitung befindlichen Radverkehrskonzept werden dabei in starkem Maße auch reine Beschilderungs- und / oder Markierungslösungen zum Zuge kommen; aufwändige Um- bzw. Ausbaumaßnahmen, wie aktuell im Bereich der Kaiserthermen abgeschlossen, stellen dabei – nicht zuletzt auch aus finanziellen Gründen – nur eine Lösung für besonders gelagerte Fälle dar, in denen mit einfacheren Mitteln keine nachhaltige Verbesserung erreicht werden kann. Zudem sollen bauliche Lösungen, die den Straßenraum zu Lasten anderer Verkehrsträger einschränken nur dann umgesetzt werden, wenn die Funktionsfähigkeit des Gesamtsystems aller Verkehrsträger gewährleistet bleibt. Die grundlegenden Entscheidungen hierzu sind im Rahmen des Prozesses der Aufstellung des Mobilitätskonzeptes im Jahr 2010 zu treffen. Fahradwege werden nach den Vorgaben der Straßenverkehrsordnung gebaut. Aus Platzgründen können in Trier in der Regel nur die Mindestkriterien angewendet werden. Es werden keine erforderlichen Flächen des Individualverkehrs rückgebaut, auch nicht an den Kaiserthermen.

Parkgebühren erhöhen und/oder 24 h

von: SvenSchneider; 06.10.2009; Nummer: 2382
Stadtteil: Trier (gesamt); Wirkung: Einnahme; Thema: Verkehr, Auto, LKW, Krad
3.13095
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Mein Vorschlag beinhaltet zwei Möglichkeiten die Einnahmen der Stadt Trier zu erhöhen und gleichermaßen das Umweltbewußtsein der Bürger zu stärken bzw. die Verkehrsbelastung der Innenstadt zu verringern.

So könnten über eine Erhöhung der Parkgebühren in allen Parkzonen der Stadt einerseits die Einnahmen im Kontext der desolaten Haushaltssituation verbessert werden und andererseits die Bürger motiviert werden zusätzlich vermehrt das ÖPNV in Trier zu nutzen. Damit würden auch im Hinblick auf Klima- und Umweltpolitik positive Anreize gesetzt.

Darüber hinaus sollten Bürger und Stadt prüfen, ob eine Erhebung der Parkgebühren rund um die Uhr und jeden Tag der Woche, einschl. Wochenende, (24/7) nicht ebenfalls eine umweltpolitisch wünschenswerte und gleichermaßen finanziell attraktive Maßnahme ist.

Status der Umsetzung

in Prüfung

Ergebnis des Rates

Der Vorschlag soll im Rahmen des Parkraumkonzeptes geprüft und gegebenenfalls aufgegriffen werden.

Verwaltungshinweis für den Rat

Derzeit wird im Rahmen des Mobilitätskonzeptes auch ein Parkraumkonzept erarbeitet, in welchem auch Vorschläge bezüglich der künftigen Entwicklung der Parkgebühren enthalten sein werden. Eine Entscheidung ist im Jahr 2010 im Rahmen des Aufstellungsprozesses des Mobilitätskonzeptes zu treffen.

Kommentar Ortsbeirat

Der Ortsbeirat Trier-Mitte erkennt aufgrund des bundeseinheitlich geltenden Bußgeldkataloges keine Einwirkungsmöglichkeiten.