vorher bereits umgesetzt
Ampelschaltungen in der Stadt optimieren
Wenn man in Trier als Fußgänger unterwegs ist, so muss man vor allem an Fussgängerampeln sehr viel Zeit einplanen, wodurch einem diese Form der Fortbewegung verleidet werden kann. Von der Bushaltestelle an den Kaiserthermen bis zum Hallenbad zum Beispiel muss man in der Regel vor 3 Ampeln längere Zeit auf Grün warten und benötigt für die paar Meter mehrere Minuten. Vor allem ist die Fußgängerampel sehr häufig längere Zeit rot, ohne dass ein Auto kommt. Paradoxerweise geht es den Autofahrern nicht besser; sie fahren – wenn sie sich an die Geschwindigkeitsbeschränkungen halten – häufig von einer roten Ampel zur nächsten. Dann stehen sie eben wieder und pusten – falls sie den Motor nicht abstellen – die Autoabgase in die (auch dadurch nicht so) gute Trierer Luft.
Ähnliches gilt für die Ampelanlage an der Ecke Saarstraße / Kaiserstraße / Südallee und viele andere Ampeln in Trier.
Eine Verbesserung würde dem fließenden Verkehr, den Fußgängern und dem Innenstadtklima Triers helfen!!
Außerdem sind die Grünphasen für Fußgänger häufig zu kurz; auch dieses Problem könnte man im Zuge dieser Maßnahme angehen.
Koordinierteres Aufgraben der Straßen
Mir ist aufgefallen, dass häufig in kurzen Zeitabständen Straßen zweimal aufgegraben und wieder verschlossen wurden, um Kabel oder Leitungen zu legen oder zu warten.
Eine Koordination durch die Stadtverwaltung könnte Kosten sparen.
Mehreinnahme: Hundebesitzer, die Ihre Hunde auf die Straße "machen" lassen
Hundekot: Ein Bußgeld für Hundebesitzer, die Ihre Hunde auf die Straße "machen" lassen. (siehe Beispiel: Hamburg, dort hat sich das Problem durch Bußgelder erheblich gebessert)
Stellen Sie doch bitte auch die Tütenspender ausserhalb der touristischen Zone auf. Z. B. In den Haupt- und Nebenstraßen von Trier Süd.
Flächennutzungsplan
Der Flächennutzungsplan der Stadt soll sich streng nach ökologischen und energiesparenden Kriterien ausrichten und insbesondere die Innenverdichtung für Wohnen fördern. Das Stadtzentrum muss wieder mehr Wohnungen anbieten!
Energieeinsparung: Abschaltbare Steckerleisten in städtischen Büros
In allen Büros der Stadtverwaltung sollen sämtliche Büromaschinen über abschaltbare Steckerleisten an den Strom angeschlossen werden. Die sollen bei Büroschluss abgeschaltet werden.
Wohngebiete konzentrieren
Vorrang vor der Erschließung neuer Wohngebiete außerhalb der Kernstadt sollte die Erhaltung bzw. Verbesserung der Wohnqualität in den bestehenden Stadtteilen und dem Zentrum haben (Querschnittsaufgabe), gerade auch für junge Familien, die sonst oft nach weiter außen abwandern. Bestehende teilerschlossene Flächen (z. B. Castelnau, Gneisenaukaserne) im Stadtgebiet sind bereits u.a. für Wohnraumnutzung vorgesehen. Auch angesichts der Bevölkerungsentwicklung sollte die Ausweisung neuer Wohngebiete überdacht werden. Negative Auswirkungen der fortschreitenden "Zersiedelung" könnten so vermieden werden, z.B. zunehmende Verkehrsströme. Gleichzeitig könnten nicht nur Planungs- und Erschließungskosten eingespart werden, sondern auch langfristige Folgekosten wie die Erhaltung eines immer größer werdenden Straßen-und Versorgungsnetzes, notwendige Ausdehnung des ÖPNV, Bau und Unterhalt weiterer Kinderbetreuungseinrichtungen, Spielplätze, Sportstätten und Schulen bzw. Anstieg entsprechender Beförderungskosten (Schulbusse) .
Verstärkte Kontrolle des Ruhenden Verkehrs
Durch die Verstärkte Kontrolle des Ruhenden Verkehrs insbesondere der Falschparker auf Fahradwegen und Fußgängerwegen könnte die Situation für Fahrradfahrer und Fußgänger verbessert werden (gutes Beispiel hierfür sind beispielsweise die Fahrradwege in der Karl-Marx-Straße).
Wahl- und Veranstaltungsplakate
Die Wahl ist längst gelaufen, doch die lieben Politiker lächeln immer noch fröhlich am Straßenrand.
Ist es möglich eine Verordnung zu erstellen, dass Wahlplakate oder die Werbung von sonstigen Veranstaltungen bis spätestens 1 Woche nach Veranstaltungsende eingesammelt sein müssen?
Ansonsten soll die Stadtreinigung die Plakate entfernen und dem jeweiligen Veranstalter eine Rechnung mit einer Gebühr pro eingesammeltem Schild ausstellen.
Das Stadtbild würde deutlich verschönert.
Verbesserung der Langlebigkeit sanierter Straßen
Die sanierten Straßen, teilweise von Privatunternehmen durchgeführt, sollten einer besseren Kontrolle (Bauaufsicht) unterliegen. In den meisten Fällen werden unzureichende Vorarbeiten geleistet, so dass nach geringer Zeit wieder die Löcher zum Vorschein kommen.
Trier ist auch Vorreiter im "Salzstreuen". Partiell liegen mehrfach Salzhügel in der Stadt, die nicht nur die Umwelt, sondern auch die Straßen schädigen. Für die Wintertage sollte diese Art der Streuung auf ein Minimum begrenzt werden. In vielen südlichen Städten gibt es für Städte bereits schon ein Streuverbot.
Reduktion der Zinsbelastung - Potential 1 Mio EUR
Die Zinsbelastung der Stadt Trier beträgt 2010 20 Mio EUR. Ich gehe davon aus, dass ein Großteil der Kredite vor der Finanzkrise aufgenommen wurde.
Im Zuge der Finanzkrise wurde durch u.a. durch die Bankenrettung den Banken massive Kapital zur Verfügung gestellt, die Leitzinssätze sind drastisch gesunken.
Unter der Annahme dass der Zinsbelastung ein durchschnittlicher Zinssatz von 4% zugrunde liegt würde eine ggfs. durch Umschuldungsmaßnahmen erreichte Zinssenkung um 0,2% Punkte (auf Durchschnittlich 3,8%) die Zinsbelastung um 1 Mio EUR senken.
Vorbestellungen in der Städtischen Bücherei
Zur Zeit wird für Vorbestellungen von Büchern in der Städtischen Bücherei ein Entgelt von 1 Euro pro Buch erhoben. Sobald das vorbestellte Buch zurückgegeben wurde und zur Ausleihe bereitliegt, wird man PER POST davon unterrichtet.
- Vorschlag: Benachrichtigung per Email spart Portokosten
- Vorschlag: Erhöhung der Gebühren für Vorbestellungen, weil 1 Euro m. E. nicht mal den Verwaltungsaufwand ersetzt
Kein Geld für die Planung von Projekten, die ohnehin keine echte Chance auf Verwirklichung haben
Beispiel aus der Vergangenheit: Handwerkerpark im Mattheiser Wald (Feyen) aktuelle Beispiele: Autobahnanschluß über die Konrad-Adenauer-Brücke oder die angedachte Anbindung der Höhenstadtteile mittels Petrisbergaufstieg (Spurbus, etc.) Zum Petrisbergaufstieg: für die mir bekannten Kosten von ca. 70Mio. € könnte man schon allein von den Zinsen einen "Rikschaverkehr" einrichten... also bitte auf dem Teppich bleiben. So ein Projekt ist für unsere Stadt mehrere Nummern zu groß! Alternative: Einrichtung von Busspuren, wenn möglich zusätzlich und nicht auf Kosten des vorhandenen Straßenraumes auf den beiden Strecken über Olewig und Avelsbach / Kürenz... verbunden mit dem Einsatz von Bussen, die nicht jede Haltestelle anfahren!
Stadt am Mehrwert durch Erteilung einer Baugenehmigung teilhaben lassen (nach Münchner Vorbild)
Wenn die Stadt eine Baugenehmigung für ein Gebäude erteilt, das größer ist, als das bisher auf dem Grundstück bestehende, so wird das Grundstück wertvoller. Von diesem (durch die Stadt geschaffenen) Mehrwert sollte die Stadt einen Teil bekommen. Das heißt, die Baugenehmigung sollte erst wirksam werden, wenn die Hälfte des Mehrwerts an die Stadt überwiesen wird. München praktiziert diese Regelung erfolgreich.
Es ist zu klären, ab welchen Bauvolumen diese Regelung greifen sollte.
Werden alle Dezernentenstellen benötigt
Oder kann man nicht die Aufgaben auf die Dezernatsführungspersonen verteilen, d. h. Beamten mit höheren Besoldungsgruppen.
Trier als Erlebnis-, Einkaufs- und Servicecentrum fuer Luxemburger positionieren
Trier profitiert heute schon von Luxemburger Tagestourismus - eine klarere Positionierung zum Beispiel durch gezielte Ansiedlung von hochwertigen Outlet-Stores, Handwerkerparks, Ausflugsangeboten fuer in der Regel affluente Familien koennte Umsatzsteigerungen und hoehere Gewerbesteuereinnahmen fuer Trier mit sich bringen. Entsprechende Werbemassnahmen in Luxembourg sowie Mehrsprachigkeit der Beschilderungen waeren sicherlich dienlich.
Größere Entscheidungsfreiheit der Amtsleiter und Abteilungsleiter
Durch zu starre Festlegung der Entscheidungsfunktionen wird viel Leerlauf produziert.
Anzahl der Ämter in der Stadt verringern
Wir haben einfach zu viele Ämter.
Plakatierung in Trier
Das Anbringen von Werbung und Propaganda an Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen ist unzulässig. Zugleich wird die Befestigung an Bäumen untersagt (§ 33 Straßenverkehrsordnung). Ich gehe mal davon aus das eine Straßenlaterne eine Leitplanke oder auch ein Brückengeländer zum den Verkehrseinrichtungen zählt: Die Stadt wird zuplakatiert! Arenaveranstaltung, Exhaus, Sex-Messen etc.etc. und Flohmärkte, Flohmärkte, Flohmärkte.... Plakate an Laternen, Plakate die in Radwege reinragen etc.etc. Und dann diese kleinen süßen Anhänger mit fest montierten Plakaten an allen Ecken. (Der Pearls-Club hat glaube ich inzwischen 50 von den Dingern in und um Trier stehen.)
Warum wird das toleriert? Es behindert den Verkehr, lenkt vom Verkehr ab und stört das Stadtbild. Und die Anhänger blockieren öffentlichen Parkraum, oder? Also wer darf wo plakatieren? Deshalb mein Vorschläge:
- Man verhängt gegen die Verantwortlichen Ordnungsgelder und füllt somit das Stadtsäckel. Das könnten die Politessen mit übernehmen.
- Man bindet den öffentlichen Verkehrsraum in ein umfassendes Vermarktungskonzept ein. z.B. könnte man gezielt bestimmte Werbeplätze freigeben und vermarkten. (DIe Laterne pro Tag zum Beispiel, gestaffelt nach Verkehrsaufkommen....)
